Weserradweg

Hann. Mündens Weserstein erhält ein Gegenstück in Blexen an der Nordsee

Bodo Koch, Matthias Biroth, Fritz Jacob, Harald Wegener, Rolf Bultmann vor dem Weserstein in Hann. Münden
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Das Gegenstück zum Weserstein, hier eine Attrappe in Farbe, soll am Ende der Weser aufgestellt werden. Bodo Koch, Matthias Biroth, Fritz Jacob, Harald Wegener, Rolf Bultmann (von links) freuen sich auf die Feierlichkeiten.

In Blexen bei Bremerhaven, wo die Weser in die Nordsee mündet, soll ein Stein das Ende des Weserradwegs kennzeichnen. Ein Abbild des zwei Tonnen schweren Gegenstücks zum Weserstein ist nun zu Gast in Hann. Münden gewesen.

„Von Stein zu Stein, so soll es sein“ steht auf dem roten Sandstein, der am 31. Juli an der Nordsee errichtet werden soll – 122 Jahre nach der feierlichen Errichtung des Originals in Hann. Münden. Auf dem Blexener Stein sind die größten Stationen des Weserradweges verzeichnet. Am 25. Juli startet eine Fahrradgruppe aus Blexen in Hann. Münden und macht auf ihrer einwöchigen Tour an diesen Orten Halt.

Mit dabei ist dann auch Initiator Fritz Jacob, dem die Idee zum zweiten Weserstein bei einer Tour entlang des beliebten Radweges gekommen ist. „So wie wir hier auf die Weser und die Brücke blicken, werden die Fahrradfahrer in Blexen die Container- und Kreuzfahrtschiffe sehen“, sagt Jacob.

Neben seinem symbolischen Charakter hat der Blexener Stein auch einen touristischen Zweck. So soll er Bestandteil eines maritimen Erlebnispfades werden und Touristen des vier Kilometer entfernt endenden Weserradweges in den Nordenhamer Stadtteil locken. Laut den Initiatoren soll den Radfahrern dort am Ende der Tour einer der schönsten Ausblicke auf die Weser ermöglicht werden, inklusive der „Skyline“ von Bremerhaven.

Träger des Projekts ist die Dorfgemeinschaft Blexen, ein Zusammenschluss aus örtlichen Vereinen und Organisationen. Die Kosten in Höhe von 12 000 Euro werden durch Spenden finanziert.

„Wir sind dankbar für die Initiative aus Blexen“, sagt Mündens Bürgermeister Harald Wegener beim Besuch am Weserstein. Er freue sich auf die zukünftige Zusammenarbeit der Städte. Tourismusmanager Matthias Biroth empfindet den „Schlussstein“ des Weserradwegs als „gute touristische Bereicherung“. In Begleitung von „Dr. Eisenbart“ werden die beiden am 31. Juli bei der Einweihungsfeier dabei sein. Die Radfahrer, die in Hann. Münden gestartet sind, sollen dann auf den letzten 15 Kilometern von einem Fahrradkorso begleitet werden.

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