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Hemeln begrüßt das neue Jahr: Rückschau und Pläne für die Zukunft

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Von: Petra Siebert

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Auf dem Bild freuten sich über Ehrungen und Belobigungen durch Thomas Baake (dritter von links) für Willi Pape (links), Eckhard Osenbrück, (zweiter von links), Hildegard Scholl, Ludolf Pape (dritter von rechts), Dirk Kühne (zweiter von rechts) und Bernhard Peters.
Gute Nachbarschaft mit Wolfgang Bertelmann (Vorsitzender der Gemeindevertretung Reinhardshagen), Gerd Hujahn (Landtagsabgeordneter), Corina Fiege-Borchert (Erste Beigeordnete und stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Reinhardshagen), Fred Dettmar (Bürgermeister der Gemeinde Reinhardshagen), Tobias Dannenberg (Bürgermeister der Stadt Münden) und Thomas Baake (Ortsbürgermeister Hemeln). © Petra Siebert

Der Ort Hemeln hatte zum Neujahrsempfang eingeladen. Dabei wurde auf 2022 zurückgeschaut und ein Blick ins Jahr 2023 gewagt. Auch wurden Ehrungen vorgenommen.

Hemeln – Nach zweijähriger Coronapause stand wieder Neujahrsempfang in Hemeln (Ortsteil von Hann. Münden), diesmal in den Räumen des Niedersächsischen Forstamtes Münden, in Hemeln an. Dafür sprach Ortsbürgermeister Thomas Baake ein Dankeschön an die Forstamtsleitung aus.

Hann. Münden: Neujahrsempfang im Ortsteil Hemeln

Außerdem begrüßte er zunächst den Landtagsabgeordneten Gerd Hujahn, Mündens Bürgermeister Tobias Dannenberg, Vertreter der Gemeinde Reinhardshagen mit Bürgermeister Fred Dettmar an der Spitze, Vertreter des Forstamtes, der Kirche, der Schule und der Kita, der Vereine und Verbände, viele Ehrenamtliche und die Menschen des Weserortes. Dem Kooperationspartner, der Fußballsparte des TSV Hemeln, dankte er für Bereitstellung der Getränke und einen Imbiss. Es sind Bockwürste von Hemelner Schweinen“, erwähnte er. Einigen ehrenamtlichen Gruppen, die Pflegearbeiten im Ort übernommen haben, sprach der Dank und Anerkennung aus.

Dann übergab er an die erst wenige Monate alte Plattdeutschgruppe des Kultur und Naturfördervereins Hemeln. Humorvoll, amüsant und originell war der Auftritt, in dem die Mitglieder erst einmal auf die Coronazeit zurückblickten. Eine verrückte Zeit der Hamsterkäufe, besonders von Toilettenpapier. Die Fußball-WM nahmen sie kritisch unter die Lupe und meinten, dass die Hemelner Fußballer diese Sportart besser beherrschen würden, die wären wohl nicht so früh rausgeflogen. Schnell wechselten sie dann zu den örtlichen Gegebenheiten, bei dem die Demonstrationen gegen die Schulschließung oben an standen.

Wichtig im Weserort: Die Grundschule

Die Frauen und Männer in der Gruppe machten deutlich, dass man eine Schule, in der im vergangenen Jahr von den Schülerinnen und Schülern zwei erste Plätze errungen wurden, nicht einfach schließen kann. Das waren der Ideen- und ein Plattdeutschwettbewerb mit Willi Pape und Bernhard Peters.

Gute Nachbarschaft mit Wolfgang Bertelmann (Vorsitzender der Gemeindevertretung Reinhardshagen), Gerd Hujahn (Landtagsabgeordneter), Corina Fiege-Borchert (Erste Beigeordnete und stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Reinhardshagen), Fred Dettmar (Bürgermeister der Gemeinde Reinhardshagen), Tobias Dannenberg (Bürgermeister der Stadt Münden) und Thomas Baake (Ortsbürgermeister Hemeln).
Gute Nachbarschaft mit Wolfgang Bertelmann (Vorsitzender der Gemeindevertretung Reinhardshagen), Gerd Hujahn (Landtagsabgeordneter), Corina Fiege-Borchert (Erste Beigeordnete und stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Reinhardshagen), Fred Dettmar (Bürgermeister der Gemeinde Reinhardshagen), Tobias Dannenberg (Bürgermeister der Stadt Münden) und Thomas Baake (Ortsbürgermeister Hemeln). © Petra Siebert

Die Auftritte des Musikexpresses und des Frauenchores, den Dorfflohmarkt und viele andere Veranstaltungen kommentierten sie in Platt. Autorin dieser Aufführung in Platt war Irmtraud Gralla. „Bis September 2026 wird in Münden keine Grundschule geschlossen“, machte Thomas Baake in seinem anschließenden Rück- und Ausblick deutlich.

Gleichzeitig startete er einen Aufruf, dass für die AGs in der Schule noch Helferinnen und Helfer gesucht werden. Er lobte den Zusammenhalt in dem Ort und gleichzeitig eine gute Zusammenarbeit mit der gegenüberliegenden Gemeinde Reinhardshagen.

Eine Machbarkeitsstudie zur Vertiefung interkommunaler Zusammenarbeit zwischen Hann. Münden und Hemeln gebe es bereits, „wir müssen sie jetzt mit Leben füllen“, so Baake. „Der Ortsrat Hemeln setzt seine Arbeit fort und wird sich weiterhin allen Herausforderungen stellen“.

Er wechselte zum Thema 50 Jahre kommunale Gebietsreform in Hann. Münden und nahm in diesem Zusammenhang einige Ehrungen vor (nebenstehender Kasten).

Dr. Helmuth Freist, ehemaliger langjähriger (33 Jahre) Leiter des Lehrforstamtes Bramwald bei Hemeln bat, als Fachmann mit großen Kenntnissen der örtlichen Gegebenheiten zu den Fusionsplänen der Forstämter Münden und Reinhausen der Niedersächsischen Landesforsten zu sprechen. Sein Ansinnen: Zwei Lehrforstämter lassen und alle einsetzen. (Petra Siebert)

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