Nach 300 Stunden wie neu

Hemelner renovierten Grillhäuschen

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Zur Einweihung bestand die Hütte die Bewährungsprobe. Denn bei strömendem Regen saßen die Helfer im Trocknen. 

Insgesamt 300 Stunden investierten 20 Hemelner in die Sanierung und den Ausbau der Grill- und Schutz-Hütte auf dem Kinderspielplatz (Pionierspielplatz) an der „Schweineweide“ (Ortsausgang Hemeln in Richtung Ellershausen).

Hemeln – Unter dem Motto „wir tun was für unseren Heimatort“ hatte die Projektgruppe Anger- und Kinderspielpatz zur Restaurierung der desolaten Hütte aufgerufen und im Herbst des vergangenen Jahres wurde begonnen. Die Bauleitung hatten Zimmermeister Ewald Lotze und Joachim Mundt.

Am vergangenen Samstag wurde das Schmuckstück während einer kleinen Feierstunde offiziell eingeweiht. Ab sofort steht den Hemelnern und auswärtigen Gästen eine optisch sehr schöne und funktionelle Grill- und Schutzhütte mit Holz überdachten Sitzbänken und einem Tisch von 4,30 Metern Länge zur Verfügung.

„Geeignet ist die Hütte auch für Vereine, Kindergarten und Schule, die dorthin wandern oder da feiern möchten“, sagt dazu Ortsbürgermeister Alfred Urhahn. Er machte aber auch deutlich, dass es nicht nur die fleißigen ehrenamtlichen Hemelner waren, die mit ihrem engagierten Arbeitseinsatz dieses Vorhaben verwirklicht haben, sondern auch die vielen Sponsoren und Unterstützer, die mit Geld-, Material- oder Serviceleitungen dafür gesorgt haben, dass so ein Schmuckstück dort steht. So hat eine großzügige Spende der Firma Eaton einen großen Teil der Kosten abgedeckt. Der städtische Bereich Kommunale Dienste hat Materialkosten für das Dach übernommen.

Die Landesforsten haben den Eichenstamm für Tisch und Bänke gespendet. Der Holzbetrieb Fehrensen in Hedemünden hat das Holz zugeschnitten und die Zimmerei Lotze in Hemeln den Tisch und die Bänke gebaut. Metallbau Husemann sorgte dafür, dass die Metallteile an Tisch, Bänke und Grill montiert werden konnten.

Die Firma Kirchner aus Gimte stellte Gerätschaften zur Verfügung, sodass auch rundherum die nötigen Pflasterarbeiten vorgenommen werden konnten, und Bramwald Event sorgte für die Stärkung der Ehrenamtlichen.

„Wir sind denen, die uns durch Spenden und Arbeitseinsatz unterstützt haben sehr dankbar“, sagt dazu Projektsprecher Joachim Mundt. 

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