Ideen von Achterbahn bis Zirkus im Kirmesumzug Hermannshagen

Auch wenn die Kirche fällt, der Kindergarten bleibt: Der drohende Abriss des ehemaligen Gotteshauses als Thema.

Hann. Münden. Tanzende Frauen mit Petticoats aus den 1950er Jahren, springende Affen, die Bananen verteilen, Menschen, die sich in der Achterbahn amüsieren und Kinder, die einen erfolgreichen Zirkusauftritt hinter sich haben zogen am Samstagnachmittag beim Umzug der Hermannshäger Kirmes gut gelaunt durch den Mündener Stadtteil.

Vereine und Gruppen hatten den Umzug mit tollen Ideen und viel Kreativität gestaltet.

Wie wäre es mit einer Achterbahn für Hermannshagen? Die Siedlergemeinschaft und der Sparverein können sich das als Attraktion gut vorstellen.

„Heute matsch ich, morgen bau ich und übermorgen holt sich die Schule das Kind“, war auf dem Motivwagen des evangelischen Kindergartens zu lesen. Doch, wie es schien, sehen die Mädchen und Jungen dem Schulbeginn freudig entgegen. Eine andere Kita-Gruppe nahm den geplanten Abriss der St.-Matthäus-Kirche zum Anlass, darauf hinzuweisen, dass die Kitagruppen Bestand haben, auch wenn die Glocken nicht mehr läuten.

Dass die Grundschule an einer Zirkusprojektwoche arbeitete, war nicht zu übersehen. Dompteure, Clowns, Schlangenbändigerinnen, Artisten, Zauberer, Tänzerinnen und allerlei Tiere waren dabei.

Bunter Kirmesumzug im Mündener Stadtteil Hermannshagen

„Wir machen uns zum Affen - wie jedes Jahr“, war auf dem Banner des Wagens der Alten Kirmesburschen zu lesen. Warum, das mussten sich die Zuschauer wohl denken. (zpy)

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