Dransfeld: Ideen für den Skaterplatz

Künstlerisch: Unter den Augen von Graffiti-Künstler Malte Orth (Zweiter von links) zauberten Rico Heider (von links), Dennis Eigen und Jannis Hausch zusammen mit anderen Jugendlichen kleine Kunstwerke an die triste Skaterplatz-Mauer. Foto: Schröter

Dransfeld. Mehr als 50 Jugendliche kamen auf Einladung der Jugendarbeiter zum Aktionsabend mit Graffiti und Spielen.

Es gibt Tage, da herrscht auf dem Skaterplatz in Dransfeld tote Hose. Nicht so jedoch am Mittwoch, als das Kinder- und Jugendbüro der Samtgemeinde zusammen mit der Aufsuchenden Jugendarbeit des Landkreises Göttingen zu einem Aktionsabend eingeladen hatten und mehr als 50 Jugendliche dieser Einladung folgten.

„Wir sind total begeistert“, freuten sich Dransfelds Kinder- und Jugendreferent Rochus Winkler und Silke Marhauer von der Aufsuchenden Jugendarbeit über die gute Resonanz.

So wie hier Hannah (links) und Klara beim „Mölkky“ hatten auch die anderen Teilnehmer ihren Spaß bei den angebotenen Outdoor-Spielen. Foto: Schröter

Ziel der Aktion, bei der neben Leckereien vom Grill und verschiedenen Outdoor-Spielen auch ein Graffiti-Workshop angeboten wurde, sei es gewesen, den Skaterplatz bei den Jugendlichen wieder etwas bekannter zu machen.

„Nachdem hier vor rund zwei Jahren die Hütte abgebrannt war, wurde der Platz nicht mehr so gut besucht wie davor“, berichtete Silke Marhauer. Die Jugendlichen hätten dann angefangen, sich auch wieder auf dem Schulhof der Grundschule zu treffen. „Weil das aber besonders dann ein echtes Problem ist, wenn am nächsten Tag dort Scherben liegen, versuchen wir, den Jugendlichen ihren Skaterplatz wieder schmackhafter zu machen“, so Marhauer.

Eine erste Aktion im Juni habe schon erste Erfolge gezeigt, die jetzige sei sogar noch besser angenommen worden. „In Gesprächen versuchen wir dabei auch zu klären, was den Jugendlichen hier auf dem Platz noch fehlt“, sagte Marhauer.

Neben den längst angekündigten neuen Elementen für Skater und Biker, deren Aufbau sich durch ein vom Landkreis gefordertes neues Lärmschutzgutachten verzögert, seien dies in erster Linie mehr Sitzgelegenheiten.

„Ich finde es großartig, dass dieser tolle Platz mit derart gelungenen Aktionen wieder etwas mehr in das Bewusstsein derjenigen gebracht wird, für die er gedacht ist“, lobte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers.

„Wir werden jetzt noch zusehen, dass der benachbarte Bolzplatz wieder besser in Schuss kommt und hoffen dann, dass das Gelände in Zukunft wieder genauso gut genutzt wird, wie es schon einmal war.“

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