Theaterverein in Hann. Münden fehlen Sponsoren

Eisenbart-Theaterstück droht jetzt das Aus

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Szenenfoto: 2014 hatte das Stück „What a Man – Doktor Eisenbarth“ Premiere.

Hann. Münden. Dem Theaterverein fehlen Sponsoren, um das Eisenbart-Stück  „What a Man“ zu spielen. Zudem sei es zu lang, lautet die  Kritik.

Wie im vergangenen Jahr wird es auch in diesem Jahr keine Aufführung des Eisenbartstücks „What a Man“ geben. Das teilte Renate Bitz, Vorsitzende des Vereins Doktor-Eisenbarth-Spiele Hann. Münden, im Gespräch mit unserer Zeitung mit.

Auch für das kommende Jahr sehe sie derzeit keine Perspektive. Davor müsste jetzt schon mit den Vorbereitungen begonnen werden. Aber die Probleme, die bereits im vergangenen Jahr dazu geführt hätten, dass das Spiel abgesetzt werden musste, bestünden weiter fort. Es sei im vergangenen Jahr nicht gelungen, neue Schauspieler zu finden, um die Darsteller zu ersetzen, die aus unterschiedlichen Gründen ausgeschieden seien. Zudem, so Bitz, sei es nicht gelungen, Sponsoren zu finden, damit der Verein die Kosten für die Aufführungen decken könne, auch wenn nicht ausreichend Zuschauer sich das Stück ansehen würden.

Sie habe alle Unternehmen im Raum Münden angeschrieben, sagte Bitz, aber ohne Erfolg. Der Verein habe pro Aufführung feste Kosten von rund 800 Euro unter anderem für Gema-Gebühren, Versicherungen und auch für die Aufwandsentschädigungen für die beiden Berufsschauspieler, die für die Hauptrollen nötig seien. Zudem fehle es weiterhin an einer kürzeren Version des Stücks „What a Man – Doktor Eisenbarth“.

Mehrfach sei der Inhaber der Rechte für das Stück, Autor und Regisseur Walter Kalk, darum gebeten worden, so Bitz, aber bisher ohne Erfolg. Die Länge des Stücks, es dauert etwa zwei Stunden, sei einer der Hauptkritikpunkte der Besucher gewesen. Auch das jetzt kleinere Ensemble, derzeit stünden noch zehn Spieler zur Verfügung, mache eine kürzere Version des Stückes notwendig.

Der Verein habe großes Interesse daran, dass es weiterhin ein Eisenbart-Stück in Hann. Münden gebe.

Um eine Stellungnahme gebeten, teilte Kalk unterdessen mit,  dass er an einer kürzeren Version arbeite. Er werde Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener „sehr zeitnah eine gekürzte Fassung zukommen lassen“, so Kalk.

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