Ihr Name ist Cabito

Eine sprechende Info-Tafel hilft in Göttinger Werkstätten

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Automatischer Vorleser: Daniel Compagnone, Ronald Schminke, Bernd Jacob, René Pohl und Matthias Scholz (von links) am Cabito in der Betriebsstätte Gimte der Göttinger Werkstätten.

Hann. Münden. Cabito ist der Name eines elektronischen Schwarzen Brettes. Es hilft Beschäftigten der Göttinger Werkstätten in Gimte durch Ansagen.

Mit dem „Cabito“ ist für viele Beschäftigte der Göttinger Werkstätten alles viel einfacher. Sie können sich von dem Gerät jeden Tag die Speisenauswahl ansagen lassen, unter anderem wird auf Wunsch der Busfahrplan vorgelesen, die aktuellen Veranstaltungen genannt und Nachrichten gesprochen.

Denn nicht jeder der Beschäftigten kann lesen. Der Cabito ist ein zeitgemäßes „Schwarzes Brett“, eine sprechende Informationstafel, bei dem alle Informationen gut sortiert sind. Das Bildschirmgerät mit Tastenfeldern kann auf Berührung leicht bedient werden, es werden sofort Inhalte wiedergegeben oder zu Untermenüs mit mehreren Informationsfeldern weitergeführt.

Dafür, dass die Daten immer aktuell sind, sorgen die Beschäftigten Bernd Jacob, Jens Kresse und René Pohl mit den Gruppenleitern Daniel Compagnone und Günter Galoch. Täglich spielen sie neue Daten auf. Das sind auch interne Termine, Fotos von Veranstaltungen, Bildungsmaßnahmen und Stellengesuche.

„Wir orientieren uns da an den Wünschen der Beschäftigten“, sagt Matthias Scholz, Leiter der Betriebsstätte Gimte. Er ist sich sicher, dass so ein Gerät auch an einem zentralen Platz in der Innenstadt gut ankommen würde, mit Veranstaltungskalender, Informationen zu Einrichtungen und Neuigkeiten.

Durch Cabito lassen sich Informationen einfach und ganz individuell darstellen und finden durch Text, Bild und Sprache, bei allen Menschen Anklang. Zwei dieser Geräte befinden sich in den Gimter Werkstätten. Der Preis für ein Gerät beträgt dreieinhalbtausend Euro.

Förderverein setzt sich ein

Finanziert wurden die Cabitos vom Förderverein der Werkstätten. „Das ist wirklich sinnvoll angelegtes Geld“, stellte Vorsitzender Ronald Schminke fest. Weitere Geräte will der Förderverein für die Werkstätten in Göttingen anschaffen. (zpy)

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