1. Startseite
  2. Lokales
  3. Hann. Münden
  4. Hann. Münden

Initiative „Münden blüht und summt“ bringt mit Stadt neuen Flyer heraus

Erstellt:

Von: Clara Veiga Pinto

Kommentare

Setzen sich für naturnahe Gärten ein: Unser Bild zeigt Katrin Meyer vom Fachdienst Umwelt der Stadt, Eleonore Dehnerdt, Petra Klose und Dr. Hermann Dreyer (von links) von „Münden blüht und summt“.
Setzen sich für naturnahe Gärten ein: Unser Bild zeigt Katrin Meyer vom Fachdienst Umwelt der Stadt, Eleonore Dehnerdt, Petra Klose und Dr. Hermann Dreyer (von links) von „Münden blüht und summt“. © Clara Pinto

Die Initiative Münden blüht und summt hat gemeinsam mit der Stadt Hann. Münden einen Flyer zur Naturnahen Gartengestaltung gestaltet – eine Inspiration neue Lebensräume zu schaffen.

Hann. Münden – Artenvielfalt und Umweltschutz liegt ihnen am Herzen. Deswegen hat die Initiative „Münden blüht und summt“ gemeinsam mit der Stadtplanung und dem Fachdienst Umwelt einen Flyer zum Thema „Naturnahe Gartengestaltung – Gärten für Bienen, Schmetterlinge und Co.“ gestaltet.

Schattenspendende Bäume und Obstgehölze, blühende Hecken und Sträucher, Wiesen und Rasen sind wichtige Elemente, um die Umwelt zu schützen und Tieren und Pflanzen einen Lebensraum zu schaffen.

Lebensräume gehen verloren

Längst nicht in allen Gärten gibt es diese für die Umwelt wichtigen Elemente. Vielerorts tauchen zum Beispiel Schottergärten auf. „Einige Menschen denken, Schottergärten seien pflegeleicht. Das sind sie aber nur kurzfristig“, betont Dr. Hermann Dreyer von Münden blüht und summt.

Außerdem seien die in Mode gekommenen flächigen Abdeckungen von Freiflächen mit groben Steinen und Schotter problematisch hinsichtlich Wasser-, Klima- und Artenschutz. Zudem ist in der Niedersächsischen Bauordnung geregelt, dass die nicht überbauten Flächen der Baugrundstücke Grünflächen sein müssen, soweit sie nicht für eine andere zulässige Nutzung erforderlich sind.

„Die natürlichen Bodenfunktionen werden gestört, kleinklimatische Überhitzungen summieren sich. Lebensräume gehen verloren“, heißt es im Flyer.

„Wir wollen die Menschen positiv motivieren, etwas zu ändern“

Mit dem Flyer will die Initiative erreichen, dass sich mehr Menschen für einen naturnahen Garten entscheiden, statt für einen Schottergarten. „Es geht nicht darum, etwas zu verbieten. Wir wollen die Menschen nur positiv motivieren, etwas zu ändern“, sagt Dreyer. „Man kann nur mit gutem Beispiel vorangehen“, fügt seine Ehrenamtskollegin Eleonore Dehnerdt hinzu.

Den Ausschlag für die Idee des Flyers hat der Ratsbeschluss vom 21. Juni 2018 gegeben, indem beschlossen wurde, dass Hann. Münden eine bienenfreundliche Stadt werden soll. „Lange ist trotz des Beschlusses nichts passiert“, sagt Dreyer. „Ich stehe auch mit Rat und Tat zur Verfügung, wenn jemand mehr zum Thema erfahren möchte“, sagt Dehnerdt.

1000 Euro Spende von Sparkasse Göttingen für Münden blüht und summ

Unterstützt mit einer Spende von 1000 Euro wurde die Initiative Münden blüht und summt von der Sparkasse Göttingen. Demnächst soll der Flyer in den Druck gehen und dann an die Haushalte verteilt werden. Außerdem will die Initiative die Informationsblätter in Baumärkten auslegen.

Weitere Informationen unter der Seite muendensummt.de.

Den Flyer gibt es schon jetzt online zu sehen auf der Website der Stadt hann.muenden.de.

Auch interessant

Kommentare