Investor plant in Münden einen Elektronik-Fachmarkt

Will im Auefeld investieren: Hartmut Röhrl, Geschäftsführer der Hoppe + Röhrl GmbH & Co. KG, Eigentümerin des Gebäudes, in dem der HIT-Markt seine Produkte verkauft. Foto: Krischmann

Hann. Münden. Mit einem neuen Elektronikmarkt will der Investor Kaufkraft in Hann. Münden binden und dadurch die Stadt stärken.

Der Verbrauchermarkt HIT im Auefeld soll durch einen Elektronik-Fachmarkt MEDIMAX erweitert werden. Das plant die Eigentümerin der Immobilie, die Hoppe + Röhrl GmbH & Co. KG, aus Hann. Münden. Die Gesellschaft will rund drei Millionen Euro investieren, sagte der Geschäftsführende Gesellschafter, Hartmut Röhrl, der HNA.

Ein Dreh- und Angelpunkt im Konzept des Investors ist der Bau eines Parkdecks. Über ein neues Parkdeck würden ein ebenerdiger Zugang zu beiden Märkten und zusätzliche Parkplätze geschaffen, erläutert Röhrl. Die Rollsteige im HIT-Markt würden nach draußen verlegt, sodass im Anschluss an die Hauptgeschäftsebene ein doppelstöckiges Parkdeck mit rund 120 Parkplätzen gebaut werden kann - 60 auf der unteren Ebene, 60 auf der oberen. Hinzu kommen 60 weitere Stellplätze rund um das Gebäude.

Mit dem Parkdeck werde der nötige Platz geschaffen für einen rund 850 Quadratmeter großen Elektronikmarkt von MEDIMAX. Das Unternehmen mit bundesweit 100 Märkten darunter in Duderstadt und Sangerhausen (Sachsen-Anhalt), wolle zwischen 20 bis 25 Arbeitsplätze im Auefeld schaffen. Röhrl ist überzeugt, dass MEDIMAX in der Stadt eine wichtige Sortimentslücke füllen kann. Die HIT-Gruppe, zu der der HIT-Markt gehört, wolle ihrerseits Geld in die Hand nehmen, um den rund 2300 Quadratmeter großen Verbrauchermarkt umzubauen und zu modernisieren. Röhrl: „Hann. Münden als Mittelzentrum kann durch HIT und MEDIMAX gewinnen, die Angebotsvielfalt würde erhöht und bisher abwandernde Kaufkraft kann in Hann. Münden gebunden werden.“

Die Planungen des Vermieters Hoppe + Röhrl seien so weit vorangeschritten, dass sie in naher Zukunft verwirklicht werden könnten, sagt Röhrl. Voraussetzungen dafür seien positive Entscheidungen in Stadtrat und Stadtverwaltung.

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