407 Einsätze der elf Feuerwehren in 2017

Jahresbilanz in Hann. Münden: „Feuerwehr ist gut gerüstet“

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Schneller Einsatz: Die Feuerwehr ging mit Schaum gegen den Brand im Umspannwerk vor.

Hann. Münden. Stadtbrandmeister Dieter Röthig sieht die Brandschützer in der Dreiflüssestadt auf einem guten Weg.

„Die Feuerwehren in Hann. Münden sind sehr gut gerüstet“, sagt Röthig und lobt den Idealismus und das Engagement der Frauen und Männer.

Die Feuerwehren hatten 2017 mehr Alarmierungen als im Jahr zuvor. 407-mal wurde alarmiert, 2016 gab es 372 Alarmfälle. „Wir hatten zwar mehr Einsätze, zum Glück aber keine Großbrände“, so Röthig, „da war oft ganz viel Alltagsgeschäft“. Alle Einsätze, so der Stadtbrandmeister, seien „mustergültig abgearbeitet“ worden. Bei allen Einsätzen ging es 88-mal um Brände, 2016 waren es 79 Feuereinsätze. Das Gros macht technische Hilfeleistungen aus (319), allein 51-mal für Polizei und Rettungsdienste. In 26 Fällen mussten die städtischen Feuerwehren zu Tierrettungen ausrücken.

Dieter Röthig

Die Zahl der Autobahneinsätze ist im Vergleich zu 2016 rückläufig. 32 Alarmierungen gab es, vier weniger als im Jahr zuvor. 2015 waren es laut Statistik noch 50. Für Stadtbrandmeister Röthig gibt es eine plausible Erklärung für die Entwicklung. „Seit es die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Autobahn in unserem Bereich bis zur Landesgrenze gibt, hatten wir dort keinen Verkehrstoten mehr.“

Zu den herausragenden Einsätzen im abgelaufenen Jahr gehört ein Feuer Mitte August im Umspannwerk der EAM. Viele Haushalte hatten deswegen keinen Strom. 47 Brandschützer aus der Kernstadt und Gimte waren im Einsatz und erledigten ihre Aufgabe. 

Fokus auf Hedemünden in diesem Jahr

In diesem Jahr ist für die Feuerwehr Hann. Münden der Fokus vor allem auf Hedemünden gerichtet. Dort wird das Gerätehaus ausgebaut. Als wegweisend gilt der Feuerwehrbedarfsplan, der vorgelegt werden soll, sofern er vom Rat beschlossen wird. Mit diesem Papier erhofft man sich Einsparmöglichkeiten. Auf der Liste steht auch die Anschaffung neuer Brandschutzkleidung. Thema werden auch sogenannte Überflurhydranten in der Altstadt sein, mit denen die Feuerwehr frei zugänglich oberirdisch an Löschwasser kommen kann. 

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