Teure Sanierung

Nochmal 190000 Euro für Kita-Sanierung in Jühnde

+
Teure Liegenschaft: Nachdem die Samtgemeinde Dransfeld im vergangenen Jahr bereits 350 000 Euro in die energetische Sanierung der Kindertagesstätte in Jühnde investiert hat, fließen jetzt noch einmal 190 000 Euro in die Erneuerung der Oberflächenentwässerung. 

Die Samtgemeinde Dransfeld hat bereits 350.000 Euro in die energetische Sanierung der Kita in Jühnde investiert. Jetzt muss sie schon wieder tief in die Tasche greifen.

Weil sich das Oberflächenentwässerungssystem bei einer Prüfung als marode herausstellte, muss es komplett erneuert werden. Voraussichtlicher Kostenpunkt: 190.000 Euro. 

„Die Schäden an den im Erdreich liegenden Regenwasserrohren sind so groß, dass im Keller bereits Wasser eintritt“, mahnte Hauptamtsleiter Marco Gerls während der jüngsten Sitzung des Bau-, Planungs- und Umweltausschusses (BPLU) zur Eile. 

Küche unbenutzbar 

Durch die Schäden sei die als Mitarbeiterraum genutzte Küche im Untergeschoss beschädigt worden und könne nicht mehr genutzt werden.

Weil die Kindertagesstätte durch das stetig erweiterte Angebot und die Anpassung der Betreuungszeiten nicht mehr über genügend Räumlichkeiten für die Bereitstellung ausreichender Schlafplätze verfüge, solle im Zuge der Arbeiten im Untergeschoss ein zusätzlicher Schlafraum eingerichtet werden. 

Eine neue Rampen soll angebracht werden 

Außerdem sei geplant, die vorhandene Holzrampe, die um das Haus herum zur Eingangstür führt und die für die Sanierungsarbeiten ohnehin abgebaut werden muss, durch eine aufgeschüttete, gepflasterte und mit einem Edelstahlgeländer versehene Rampe zu ersetzen.

„Mit der umfangreichen Sanierung im vergangenen Jahr, bei der die Kita unter anderem ein neues Dach und neue Fenster bekommen hat, ist es gelungen, das Raumklima dort deutlich zu verbessern“, sagte Samtgemeindebürgermeister Mathias Eilers, für den das Ziel damit erreicht wurde. 

Wirtschaftlichkeit ist nicht oberstes Ziel 

Wirtschaftlichkeit habe bei dieser Maßnahme nie im Vordergrund gestanden. „Auch wenn wir dadurch im vergangenen Jahr rund 40 Prozent Heizkosen eingespart haben“, so Eilers. 

„Wenn wir das jetzt auch noch erledigt haben, dann haben wir wieder eine gut funktionsfähige Einrichtung – beinahe einem Neubau entsprechend, der dann aber doch wesentlich teurer gewesen wäre“, warb der der Bürgermeister bei den Ausschussmitgliedern um Zustimmung für die Pläne.

Deren Beschlussempfehlung an den Samtgemeinderat fiel dann auch einstimmig aus.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.