Zwischenbilanz

Jugendherberge Hann. Münden weiter im Aufwind

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Unter neuer Leitung: René Petat (53) ist seit April verantwortlich für die Jugendherbergen in Göttingen und Hann. Münden. Unser Bild zeigt ihn vor dem Haus in Münden.

Hann. Münden. Für die Jugendherberge wird 2018 ein erfolgreiches Jahr werden. Das geht aus den bisherigen Übernachtungszahlen hervor.

Die Jugendherberge in Hann. Münden rechnet in diesem Jahr mit einem ähnlich guten Ergebnis wie im documenta-Jahr 2017. Das sagte Regionalleiter René Petat (53), seit April verantwortlich für die Jugendherbergen in Göttingen und Hann. Münden. Er rechnet mit rund 12 000 Übernachtungen wie im vorigen Jahr, bereits jetzt sei die Zahl von 10 500 erreicht, und mit dem September komme noch ein besucherstarker Monat.

Damit gäbe es in dem Haus an der Professor-Oelkers-Straße 10 erneut mehr Übernachtungen als in früheren Jahren. 2016 waren es rund 10 970, im Jahr davor 10 850 und 2014 rund 11 110. Petat, der für die Mündener Jugendherberge als Regionaleiter seit dem 1. April verantwortlich ist, spricht von guten Zahlen, mit denen auch die Zukunft des Hauses gesichert sei. Eine besondere Aktion, damit mehr Gäste kommen, habe es in den vergangenen Monaten nicht gegeben.

Hann. Münden kann vor allem mit dem in Münden beginnenden Weser-Radweg und der Lage direkt an der Weser punkten. Vom hauseigenen Steg können sich Kanuten direkt auf den Weg machen. In den Sommer- und Herbstmonaten sei das Haus denn auch am besten gebucht. Schwach seien die Monate Dezember, Januar, Februar und März.

Für diese Zeit will Petat gezielt Schulen vor allem Berufsschulen ansprechen, die für ihre Abschlussklassen ruhige Orte suchen, wo sich die Schüler in Gruppen gemeinsam auf ihre Prüfungen vorbereiten können. Im Blick hat er für diese „Offensive“ den Raum Göttingen und Kassel. Die Herberge in Hann. Münden mit ihrer etwas abgeschiedenen Lage am Stadtrand sei dafür gut geeignet.

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