Ärger um Verlängerung der Erlaubnis

Kantiger Tisch: Kali-Abwässer nicht versenken

Oberweser/Hann.Münden. Die Bürgerinitiativen des Kantigen Tisches appellieren an die Politiker und Genehmigungsbehörden der Firma K + S, keine weitere Versenkung von Kali-Abwässern zu genehmigen. 

Außerdem fordern die Initiativen die verantwortlichen Politiker dazu auf, Maßnahmen zu ergreifen, um umweltveträgliche Entsorgungsverfahren anzuwenden und damit die Arbeitsplätze in der Kali-Industrie langfristig zu sichern.

Es sei unverständlich, dass sich nun plötzlich - vier Wochen vor Ablauf der Versenkerlaubnis - Landräte, Betriebsräte und die IHK mit einem Appell an Hessens Ministerpräsident Bouffier und Regierungspräsident Dr. Lübcke gewendet haben, die Erlaubnis bis 2021 zu verlängern - bis die Oberweserpipeline zur Verfügung steht.

Versenk-Erlaubnis läuft ab

Jeder, auch die Betriebsräte bei K+S und betroffene Landräte hätten längst wissen können, dass mit den Vorgaben der Wasserrahmenrichtline der EU und der bis 30. November 2015 befristeten Versenkerlaubnis ein schlichtes „Weiter so“ nur auf das hinauslaufen könne, was jetzt im Raum stehe: „Produktionsstopp und Gefährdung der Arbeitsplätze“. Davor habe der Kantige Tisch seit mehreren Jahren gewarnt. Wertvolle Zeit sei verstrichen, in der umweltträgliche Verfahren wie das Firma K-UTEC den Entsorgungsnotstand hätten verhindern und damit die Arbeitsplätze sichern können. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.