Kritik nach G 20-Gipfel

„Kipping und Linke werden zu politischen Brandstiftern“

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Gerd Hujahn

Hann. Münden. „Die Versammlungsfreiheit ist ein hohes Gut und wesentlicher Bestandteil unserer Demokratie, welches es mit allen Mitteln zu schützen gilt und von dem ich zutiefst überzeugt bin.“ Das erklärt Gerd Hujahn, SPD-Landtagskandidat für den hiesigen Wahlkreis.

Wer aber massive Gewalt gegen Personen und Sachen ausübe, Geschäfte plündere und ganze Straßenzüge verwüste, „nimmt nicht sein Demonstrationsrecht in Anspruch, sondern ist ein menschenverachtender Straftäter, der mit aller Härte des Gesetzes zu verfolgen ist“, so Hujahn, selbst Polizist, in einer Pressemitteilung.

Seine Kollegen hätten im Einsatz gegen Steinewerfer, Brandstifter und Plünderer auf Hamburger Straßen hart gekämpft und dabei zum Teil erhebliche Verletzungen erlitten. Hujahn: „Es ist erbärmlich, wenn die Vorsitzende der Linken, Katja Kipping, nun auch noch die Polizeikräfte für die Eskalation verantwortlich machen will. Frau Kipping und die Linke werden damit zu politischen Brandstiftern.“

Offensichtlich sei die „Linke Frontfrau verwirrt, denn für solche Gewaltszenen kann es keine Legitimation für die Straftäter und umgekehrt eine Schuldzuweisung für den Polizeieinsatz geben“. Der polizeiliche Einsatz sei angemessen und zwingend erforderlich gewesen. Dass im Kreise der Polizei die ungerechtfertigten Schuldzuweisungen Wut und Empörung auslösen, dürfte sich von selbst verstehen. Hujahn: „Ich persönlich kann mit dem Linken-Versuch der Relativierung und Verschiebung der Schuldzuweisung schlecht leben.“

Auch Kollegen aus dem Bereich Göttingen waren in Hamburg. Die teilweise sehr lange Einsatzdauer und die Intensität „geht dabei an keiner Beamtin und keinem Beamten spurlos vorbei“, so Hujahn.

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