Konzert im Forstbotanischen Garten

Klangdusche für die Seele in Hann. Münden

 Klangpädagogin Almira Reuße mit verschiedenen Klangschalen, einem Monochord und einem Gong.
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Sie initiierte ein Klangschalen-Konzert im Forstbotanischen Garten: die Klangpädagogin Almira Reuße mit verschiedenen Klangschalen, einem Monochord und einem Gong.

„Die Schwingungen der Schalen verbinden sich untereinander und dadurch ist es wie eine Klangdusche“, so erklärte Klangpädagogin Almira Reuße vor dem Konzert „Klänge im Naturpark Münden“, was die Besucher erwartet.

Hann. Münden - 15 Gäste waren kürzlich der Einladung des Naturpark Münden in den Forstbotanischen Garten, zu dem Konzert mit Klangschalen aus verschiedenen Ländern gefolgt.

Gongschläge und Monochord beim Klangschalenkonzert in Hann. Münden

Zu Beginn ertönten Gongschläge, deren Vibration in den Körpern der Besucher zu spüren sein sollte. Mit leisen Tönen auf dem Monochord, einem Saiteninstrument, stimmte Klangpädagogin Almira Reuße die Teilnehmer ein, nach und nach kamen die Töne der Klangschalen hinzu. Es war sehr leise und die Schwingungen dauerten nicht lange an. Doch das lag vermutlich an dem starken Wind, der die sanften Töne schluckte. Das Klangschalen-Konzert bot eine Möglichkeit, den hektischen und fordernden Alltag hinter sich zu lassen, sich tief zu entspannen, zu klären und zu harmonisieren. Einfach in die Stille hören, abschalten, Kraft schöpfen und sich selbst wieder zu spüren.

Klangpädagogin: Die Pausen sind wichtig

Die Klangpädagogin machte deutlich, dass die Pausen zwischen den Klängen sehr wichtig seien und empfahl den Besuchern sich ganz der Natur hinzugeben, dem Vogelgezwitscher zu lauschen und den Wind wahrzunehmen.Und tatsächlich war es eine schöne Erfahrung das Rauschen der Blätter im Wind zu hören, vorbeiziehende Düfte von Blüten und Bäumen zu riechen, die Wolken ziehen zu sehen und ab und zu einen wärmenden Sonnenstrahl auf der Haut zu spüren. Dazu die unterschiedlichen Vogelstimmen, unter anderem die der Mönchsgrasmücke, war zu hören.

Einige Besucher legten sich auf Decken und erfuhren eine tiefe Entspannung und eine harmonisierende Wirkung auf Körper, Geist und Seele. Sie gaben sich ganz dem Hören der Klänge hin und konnten dadurch körperlich-geistig-emotionale Hindernisse, Blockaden, Verstrickungen, Alltagsstress kurzfristig vergessen oder dadurch der vielleicht längerfristig lösen. Anderen Teilnehmern war die Veranstaltung zu esoterisch, sie spürten die bewegenden Schwingungen nicht und dem Gesang des Om - eine Silbe, die bei Hindus und Buddhisten als heilig gilt - wollten sie nicht folgen. Für sie war es trotzdem eine neue Erfahrung.  

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