Klettern, Bogenschießen, Schnitzen und mehr:

Tag der offenen Tür im Waldpädagogikzentrum auf dem Steinberg

1000-Sterne-Hotel: Forstwirt Jörg Winneknecht, Leiterin Jennifer Sechtling und Benedict Granel, der sein Freiwilliges Ökologisches Jahr im WPZ leistet, zeigen Nisthilfen, die beim Tag der offenen Tür gefertigt werden können. Das Bett steht mitten in der Streuobstwiese unter freiem Himmel mit seinen 1000 (und mehr) Sternen. Foto: Huck

Hann. Münden. Familientag von 12 bis 17 Uhr im Waldpädagogikzentrum Göttingen, Haus Steinberg, am Samstag, 28. Mai: Die Einrichtung feiert 60-jähriges Bestehen. Auch das Mittelalterdorf Steinrode ist geöffnet.

Vom Abbaugebiet für Ton, Basalt und Kohle zum Lernort für Umweltbildung und Waldpädagogik: Seit nunmehr 60 Jahren wird im Waldpädagogikzentrum Göttingen, Haus Steinberg (früher: Jugendwaldheim) gelernt und gelacht, alles dreht sich rund um die Themen Wald und Natur.

So auch am Samstag, 28. Mai, beim großen Tag der offenen Tür anlässlich des 60-jährigen Bestehens. Dann können sich die Besucher über die Arbeit im Waldpädagogikzentrum informieren und noch viel mehr: „Wir haben einen großen Familientag geplant“, so Hausleiterin und Försterin Jennifer Sechtling.

Von 12 bis 17 Uhr öffnet das Haus Steinberg seine Pforten. „Große und kleine Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Mitmachprogramm“, verspricht Michael Rudolph von den Niedersächsische Landesforsten. Von Klettern über Bogenschießen bis hin zum Schnitzen in der Holzwerkstatt, für jeden ist das Richtige dabei.

Die Besucher können Nisthilfen bauen, auf dem Gelände fertigt ein Motorkettensäger Kunstwerke an. Die Rettungshundestaffel des ASB gibt einen Einblick in ihre Arbeit, das benachbarte Mittelalterdorf Steinrode ist geöffnet, und viele weitere Vereine und Einrichtungen zeigen ihre Arbeit rund ums Thema Umweltbildung. Es gibt verschiedene Infostände sowie zwei Ausstellungen: „Die Geschichte des Steinbergs“ und „Wissenswertes über Farne“.

Jennifer Sechtling und ihr Team vom Haus Steinberg wollen am 28. Mai nicht nur das Haus vorstellen, sondern auch das Konzept für ihre waldpädagogische Arbeit durch die praktischen und spaßigen Mitmach-Aktionen erläutern. „Schließlich hat sich das Haus Steinberg seit 1956 erfolgreich weiterentwickelt. Aus dem ehemaligen Ziegeleihaus während des Bergbaus ist eine moderne Umweltbildungseinrichtung geworden“, so die Leiterin des WPZ.

Im Mittelalterdorf nebenan (Eintritt für Erwachsene 2 Euro) werden vier Lämmer werden zu Besuch sein, Rohwolle unterschiedlicher Schafsrassen kann befühlt werden sowie unterschiedlich hergestellte Wollfäden. Eine Wollfärberin und eine Handspinnerin laden zum Ausprobieren ein. Kinder können sich Handspindeln herstellen, Filzen und Wollseile drehen. Wie man hübsche Borten oder feste Gürtel beim Brettchenweben herstellen kann, kann bis etwa 15 Uhr gelernt werden, danach kann alleine weiterweben, wer die Technik verstanden hat. „Brettchen“ können aus Pappe hergestellt und mit nach Hause genommen werden zum Weiterweben.

Am Jubiläumstag werden Parkplätze entlang der Kohlenstraße ausgewiesen sein. Von dort sollen Shuttlebusse die Gäste zum Gelände transportieren. (zwh)

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