Klinikum Hann. Münden: Umbau ist auf der Zielgerade

Neues Funktionsgebäude: Der fünfgeschossige Bau gegenüber des Parkhauses wird, so die Planung, im April in Betrieb genommen. Im Erdgeschoss wird die Zentrale Notaufnahme sein. Durch die große rote Tür können nicht gehfähige Patienten mit Krankenwagen liegend in die Notaufnahme transportiert werden. Foto: Krischmann

Hann. Münden. Der Umbau des Klinikums Hann. Münden geht in die Schlussphase. Im April soll das Funktionsgebäude fertig sein, Mitte 2017 das Bettenhaus.

„Das Jahr wird spannend“, sagt Florian Friedel. Der Geschäftsführer des Klinikums Hann. Münden meint damit den Abschluss der mehrjährigen Umbau- und Erweiterungsarbeiten des Krankenhauses am Vogelsang in diesem Jahr. Ein entscheidender Termin ist die Fertigstellung des Bettenhauses. Mitte des Jahres, genauer konnte Friedel das noch nicht eingrenzen, werde das Bettenhaus in Betrieb genommen.

Eine Übersicht der angepeilten Termine:

Zentrale Notaufnahme 

Im April werde das Funktionsgebäude mit der Zentralen Notaufnahme im Erdgeschoss fertig sein, berichtete Friedel. Dort werden Notfallpatienten aufgenommen und ambulant versorgt oder nach der Erstbehandlung auf die Station verlegt.

Das Klinikum hat die Zulassung zur Behandlung von Arbeitsunfallpatienten bei der Berufsgenossenschaft (BG) beantragt. Prof. Dr. Alois Schmid, Chef der Chirurgie, werde die Erlaubnis der Berufsgenossenschaft erhalten, Arbeitsunfallpatienten zu behandeln. Krankenwagen werden bis zum Eingang der Notaufnahme heranfahren können, um Patienten, die nicht gehen können, liegend zu transportieren.

Ärztliche Notdienstzentrale 

Die niedergelassenen Ärzte, die den ärztlichen Notdienst nach Praxisschluss und an den Wochenenden im Altkreis Münden sowie in Reinhardshagen aufrechterhalten, werden im Erdgeschoss des Funktionsgebäudes Behandlungsräume bekommen, teilte Friedel mit. Die Notdienstzentrale ist zurzeit in anderen Räumen im Krankenhaus.

Obergeschosse im Funktionsgebäude 

Im ersten Obergeschoss werde der OP-Bereich durch einen weiteren Operationssaal erweitert. Im zweiten Obergeschoss werde die Technikzentrale ausgebaut und es werden sechs zusätzliche Bereitschaftsdiensträume eingerichtet. Im dritten Stockwerk werde die Intensivstation um sieben Betten und um einen neuen Stationsstützpunkt erweitert.

Im vierten Obergeschoss, in der Palliativstation, werden sieben weitere Patientenbetten geschaffen. Personell werde die Abteilung durch einen Facharzt für Anästhesiologie verstärkt.

Bettenhaus 

Mit der Eröffnung des Bettenhauses werde sich die Zahl der Patientenbetten auf 170 bis 180 erhöhen. In der vollen Ausbaustufe sei die Aufnahme von 240 Patienten möglich.

Personal 

Mitte des Jahres werde das Beschäftigtenteam komplett sein, sagte Friedel. Zurzeit sei die Geschäftsführung noch dabei, Schlüsselpositionen im ärztlichen Bereich zu besetzen. Er freue sich, dass ein Arzt, der das Krankenhaus in der Insolvenzphase verlassen hatte, wieder zurückgekehrt ist und ein weiterer Arzt seine Rückkehr angekündigt hat.

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