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Konfirmanden pflanzten Bäume auf dem internationaler Gemeinschaftsgarten

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Von: Petra Siebert

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Katja Fokken (Vikarin der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde, von links), Ben Bilstein, Julian Rosemeier, Elias Urhahn, Fabian Beisner (Jugendbeauftragter der Kirchengemeinde) und Pastor Ernst-Ulrich Göttges pflanzen einen Apfelbaum.
Katja Fokken (Vikarin der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde, von links), Ben Bilstein, Julian Rosemeier, Elias Urhahn, Fabian Beisner (Jugendbeauftragter der Kirchengemeinde) und Pastor Ernst-Ulrich Göttges pflanzen einen Apfelbaum. © Petra Siebert

Auf dem Rattwerder in Hann. Münden entsteht ein internationaler Gemeinschaftsgarten: Dort pflanzten drei Konfirmanden die ersten Bäume.

Hann. Münden – Dass Gartenarbeit entspannt und Freude macht, das erfuhren am Samstag drei Konfirmanden der Evangelisch-reformierten Kirche. Denn sie pflanzten in dem internationalen Gemeinschaftsgarten (IGG) auf dem Rattwerder hinter dem Bolzplatz stellvertretend für alle 17 Konfirmanden zwei Quitten- und vier Apfelbäume, die ein Sponsor besorgt hatte.

Auch weitere Aktionen fanden vor Kurzem statt, denn auf der Fläche von 650 Quadratmetern bearbeiteten die ersten Gärtner des IGG-Projektes ihre Parzellen.

Die Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Münden ist Träger des Projektes. Das Grundstück wird vorerst drei Jahre lang von der Stadt für das Vorhaben zur Verfügung gestellt.

Gemeinschaftsgarten mit eigenen Parzellen für 25 Euro

Und zurzeit sechs Ehrenamtliche (Ursula Zakikhany, Ute Kracht, Ursel Busch, Nortrud Riemann, Barbara Mass und Karl-Heinz Duddek) schieben das Projekt an. Es soll ein Gemeinschaftsgarten entstehen, in dem jeder seine eigene Parzelle bewirtschaften kann.

Aber trotzdem soll es ein gemeinsames Projekt sein, bei dem man sich im Freien treffen und seine Freizeit verbringen kann. Dabei ist auch an Eltern mit Kindern mit Migrationshintergrund gedacht, die keinen eigenen Garten besitzen. Wer mitgärtnern möchte, unterschreibt einen Mitmach-Vertrag und zahlt einen jährlichen Betrag von 25 Euro. Es kommt noch ein kleinerer Betrag für ein Beet dazu.

Neben den Pflanzbeeten und Obstbäumen sollen auch Sitzmöglichkeiten geschaffen werden. Gartenwerkzeuge wurden von der Evangelisch-reformierten Kirche und der Firma Hagebau Dreyer gespendet. Finanzielle Unterstützung leistete Rock für Tolerance.

Erst kürzlich wurde das Grundstück für den internationalen Gemeinschaftsgarten übergeben.

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