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Kunsthandwerkermarkt zog in Hann. Münden zahlreiche Besucher an

Blüten aus Keramik schauen sich der zweijährige Emile und sein Onkel Jérôme Milch an.
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Blüten aus Keramik schauen sich der zweijährige Emile und sein Onkel Jérôme Milch an.

Am Wochenende waren zahlreiche Besucher in der Stadt. Viele zog es auch zum Kunsthandwerkermarkt auf der Uferpromenade am Dielengraben.

Hann. Münden – Man kann nicht beschreiben, was den Besuchern des Kunsthandwerkermarktes am Wochenende mehr Freude bereitet hat: die vielen Stände mit teilweise außergewöhnlichen Kunstgegenständen oder einfach wieder unter Menschen zu sein, Freunde zu treffen und ein Stück neu gewonnener Freiheit nach den vergangenen Monaten zu genießen.

Auch fanden viele Gespräche zwischen Ausstellern und Besuchern statt. „Wir hatten gerade eröffnet, da kamen bereits die ersten Besucher“, berichtete Birgit Rehse vom Unternehmen Tourismusberatung und Eventmanagement aus Bad Bevensen, die den Markt hier organisiert hat. „Der Dielengraben war an beiden Tagen durchgängig voll, die Aussteller waren zufrieden und wir hatten ein tolles interessiertes Publikum“, so Rehse. Alle seien auf der ganzen Linie zufrieden, und es werde im nächsten Jahr bestimmt wieder einen Kunsthandwerkermarkt geben.

„Wir können es noch gar nicht fassen, dass endlich wieder solche Veranstaltungen stattfinden und wir die tolle Atmosphäre hier genießen können“, freuen sich Gertrud und Arec Ohlewicz aus Bad Lauterberg, die mit ihrem E-Bike an der Weser unterwegs sind. Neben Schmuck-, Holz-, Glas-, Metall-, Stoff- und Keramikkunst wurden Taschenunikate, handgeschöpfte Seifen und bunte Tücher angeboten. Auch Kochkunst war vertreten. Ali Bzaih aus Hasbergen präsentierte frisch geernteten und gefriergetrockneten Bärlauch aus dem Teutoburger Wald und dazu ein Kochbuch mit selbst kreierten Rezepten. „So kann man den vollen Geschmack des schmackhaften Küchenkrauts ganzjährig genießen“, warb er für sein Produkt.

Maritime Kunst unter anderem in Form von schillernden Keramikmuscheln und Keramikfischen zeigte Bildhauer Björn Poppinga aus Rendsburg. Und Ulrich Büker aus Hövelhof präsentierte Kreiselkunst. Er hatte bunte, witzige und außergewöhnliche Kreisel mitgebracht, die durch besondere Eigenschaften oder außergewöhnliche Antriebsarten aus der Reihe tanzen. So die Pusteblume, sie tanzt durch Anpusten auf dem Finger. Am Stand von Katja Lux schlugen die Frauenherzen höher. Hutdesign in schönsten Formen und Farben aus verschiedensten Materialien und unterschiedlichen Zeitepochen bot die Künstlerin aus Lübeck an. „Es sind alles handgefertigte Einzelstücke“, betonte sie.  (Von Petra Siebert)

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