Kreisverkehr an der B 3/In der Dehne wird teurer als erwartet

Kreisverkehrsplatz im Kreuzungsbereich Bundesstraße 3/In der Dehne in Dransfeld: Voraussichtlich im nächsten Früjahr geht es mit dem Bau los. Foto:  Schröter

Dransfeld. Der Kreisverkehr im Kreuzungsbereich Bundesstraße 3/In der Dehne in Dransfeld wird teurer als ursprünglich erwartet.

Anstatt der zunächst veranschlagten 350 000 Euro wird das Projekt nach der letzten Kostenermittlung mit 450 000 Euro zu Buche schlagen. Der Anteil von 39 Prozent, den die Stadt Dransfeld zu tragen hat, steigt damit von 136 500 Euro auf 175 500 Euro.

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Die Ankündigung der Mehrkosten hatte jüngst während einer Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) für einigen Zündstoff gesorgt. „Völlig zu unrecht“, sagt jetzt Dirk Aue vom Fachbereich Bauen. Bei den ursprünglich vor drei Jahren veranschlagten Kosten, die dann auch in den Haushalt der Stadt eingestellt worden seien, habe es sich um eine Kostenschätzung gehandelt. „Erst sehr viel später mit dem Einstieg in die Planungen wurde eine erste konkrete Kostenermittlung gemacht“, so Aue. Bei diesen Planungen hätten sich einige notwendige, aber nicht vorhersehbare Änderungen zum Ursprungsplan ergeben. „So muss beispielsweise die Kreisverkehrsinsel in Richtung Göttingen umgestaltet werden“, sagt Aue. Außerdem habe die Verkehrsbehörde in Bad Gandersheim, die den Löwenanteil der Kosten trägt, gefordert, dass der Rad- und Gehweg um den kompletten Kreisel geführt werden muss und nicht nur entlang der Bundesstraße.

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