Kritik am Abgeordneten Schminke (SPD): Grüne äußern ihr Bedauern

Hann. Münden. Die Grünen rudern nach den Vorwürfen gegen den Landtagsabgeordneten Ronald Schminke (SPD) zurück.

„Wir begrüßen, dass Ronald Schminke mittlerweile sowohl uns als auch der Öffentlichkeit gegenüber nachdrücklich verdeutlicht hat, dass er sich bereits direkt vor Ort gegenüber der Bürgerinitiative entschieden gegen die Puppenverbrennung ausgesprochen hat.“ Das erklären Marie Kollenrott, Sprecherin des Kreisvorstandes, und Hartmut Teichmann, Mitglied des Mündener Ortsverbandes der Grünen: „Wir bedauern, dass es im Zusammenhang mit der Protestaktion und diesbezüglichen öffentlichen Äußerungen zu Missverständnissen und Verletzungen gekommen ist und wir nicht zunächst das persönliche Gespräch mit Herrn Schminke gesucht haben.“

Man sei sich mit Schminke in dem Ziel einig, die „katastrophalen ökologischen Auswirkungen des Kalibergbaus auf Werra und Weser zu beenden“ und hoffe, gemeinsam mit ihm und im Dialog mit der rot-grünen Landesregierung eine Lösung für beide Flüsse zu finden.

Bürgerinitiativen hatten am Tag des Weser-Marathons gegen die Salzfracht im Fluss protestiert, dabei war eine Puppe verbrannt worden. Bei dieser Veranstaltung war auch Schminke anwesend. Die Grünen hatten das kritisiert und von fragwürigen Ritualen gesprochen und von Schminke eine Entschuldigung gefordert. Schminke hatte darauf hin erklärt, er habe von der Puppenaktion nichts gewusst. Das bestätigte auch Gabriele Niehaus-Uebel, Sprecherin des „Kantigen Tischs“. Der Angriff auf den Landtagsabgeordneten entbehre jeder Grundlage.

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