Kritik beim Thema Kliniken: Solidarität der Politik fehlt

Hann. Münden. In der jüngsten Sitzung des Netzwerkes „Zukunft der Gesundheitsversorgung in Hann. Münden und Umgebung" war die Situation der Krankenhausversorgung in Hann. Münden ein zentrales Thema.

Das Plenum machte nach dem Bericht deutlich, dass die örtliche Politik sich stärker einbringen und ihren „Handlungsanspruch“ geltend machen müsse, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Hann. Münden. Besonders starke Kritik gab es gegenüber der Landesregierung, diese habe offensichtlich das Entscheiden und Handeln an den Insolvenzverwalter, die Eigenverwaltung, den Investor und sonstige Berater abgegeben.

Es entstehe der Eindruck, dass „die Landespolitik nicht ausreichend Einfluss nimmt auf die langfristige Gestaltung der Krankenhausversorgung in Hann. Münden“.

Resolution 

Das Forum hat einstimmig beschlossen, eine Resolution zu verfassen, damit die Landespolitik, insbesondere das Sozialministerium, stärkeren Einfluss nimmt auf die weitere Entwicklung der Krankenhausversorgung.

Bezüglich der Krankenhaussituation in Hann. Münden wurde bemängelt, dass die Öffentlichkeit und nur wenige politische Parteien in Hann. Münden entsprechende Solidarität und Unterstützung mit den Krankenhäusern und deren Bediensteten zeigen.

Lesen Sie auch:

Betriebsversammlung: Mündener Kliniken droht Arbeitsplatzabbau

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.