Mal wild, mal verspielt

Künstlerinnen stellen in Hann. Münden ihre Bilder aus

Gabriele Bobey (rechts) und Christiane Stock präsentieren ihre Werke zum ersten Mal während einer gemeinsamen Ausstellung. Hier vor den Bildern von Christiane Stock.
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Gabriele Bobey (rechts) und Christiane Stock präsentieren ihre Werke zum ersten Mal während einer gemeinsamen Ausstellung. Hier vor den Bildern von Christiane Stock.

Die beiden Künstlerinnen Gabriele Bobey und Christiane Stock stellen erstmals gemeinsam ihre neuen Kunstwerke aus im Künstlerhaus in Hann. Münden aus, was nach langer Zwangspause wieder öffnet.

Hann. Münden – Nach langer Zwangspause öffnete das Künstlerhaus in der Speckstraße 7 seine Türen für eine Ausstellung, zu der das Mündener Kunstnetz eingeladen hatte. Die Künstlerinnen Gabi Bobey aus Dransfeld und Christiane Stock aus Göttinger stellen, erstmals gemeinsam, ihre neuen Kunstwerke aus. Nach großem Interesse am vergangenen Wochenende haben Interessierte die Möglichkeit, sich am Samstag 24. und Sonntag 25. Juli, jeweils von 11 bis 18 Uhr die Bilder zum Thema Farbrausch anzuschauen. Der Eintritt ist frei. Abstandsgebot und Maskenpflicht gelten in der Ausstellung weiterhin.

Die vergangenen Monate haben die Künstlerinnen zu neuen Werken angeregt. Gezeigt werden hauptsächlich abstrakte Acryl- und Ölbilder gespachtelt sowie Collagen.

„Die Farbe leitet mich“

Gabriele Bobey liebt Bäume und die Natur. Dies spiegelt sich auch in ihren abstrakten Malereien wieder, wobei noch ihre Neigung zu Farben deutlich wird. Jedes ihrer Werke hat eine dominierende Farbe. Die Bilder haben Titel, wobei die Künstlerin Wert darauf legt, dass es dem Betrachter selbst überlassen bleibt, sich mit den Werken auseinanderzusetzen und selber Titel zu vergeben. „Bevor ich mit dem Malen beginne, habe ich das fertige Werk bereits in meinen Gedanken gefestigt“, erzählt Gabriele Bobey. Und davon weiche sie selten ab. Mal wild, mal verspielt verschmelzen Bedeutung, Farbe und Bewegung. Es ist eine Harmonie in den Werken, deren Reiz die Betrachter vor den einzelnen Kunstwerken verweilen lässt.

„Die Farbe leitet mich“, sagt Christiane Stock zu ihren Exponaten. „Irgendwann beim Malen verschwindet mein Wille, welche Form die Farbe annehmen will“. Beim Malen hört sie Musik und die beeinflusst ihre Arbeit. Je nach Stimmung und Jahreszeit verwendet sie die Farben.

Ihre Experimentierfreudigkeit wird bei den Collagen deutlich. Dafür bemalt sie im Vorfeld Seidenpapier, das mit anderen Papieren gemischt und zu einer Collage zusammen getragen wird. Grundsätzlich bleiben die Collagen so, wie sie entstanden sind, aber manchmal legt Christiane Stock hinterher noch den Pinsel an. (Petra Siebert)

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