Neumitglieder sind willkommen

„PinselStrich“ Hann. Münden: Sie haben ihr Herz an die Malerei verloren

Pinselstrich: Hilde Sittig, Andrea Musiol, Ingeborg Mintner und Margret Jäckle (von links) freuen sich, wenn sich noch Gleichgesinnte zu ihnen gesellen würden.
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Pinselstrich: Hilde Sittig, Andrea Musiol, Ingeborg Mintner und Margret Jäckle (von links) freuen sich, wenn sich noch Gleichgesinnte zu ihnen gesellen würden.

Der Gedankenaustausch und das Malen von leichten und luftigen Aquarellbildern stehen im Mittelpunkt der regelmäßigen Treffen der Gruppe „PinselStrich“ im Mündener Kunstnetz. Neumitglieder sind willkommen.

Hann. Münden - Die Künstlerinnen Margret Jäckle, Ingeborg Mintner, Hilde Sittig, Andrea Musiol, Astrid Burkhardt, Jutta Henrich und Mechthild Schuler treffen sich seit 2018 mittwochs 14-tägig, von 17.30 bis 20 Uhr, im Künstlerhaus in der Speckstraße 7. Das Gemeinsame der Künstlerinnen ist die Aquarellmalerei.

Kunstgruppe in Hann. Münden: Motive so unterschiedlich wie die Teilnhemer

Die Motive sind unterschiedlich, da hat jede Frau ihre Vorlieben. Mit den zarten, pastelligen Farben werden Aquarelllandschaften, -blumen oder -stillleben gemalt, aber auch flippige Tiere und trendige Gegenstände. So beispielsweise stehen bei Ingeborg Mintner Landschaften und Blumen oben an.

Dafür lässt sie sich von Vorlagen in Form von Fotografien oder auch Originalen inspirieren. Die Bilder sind aber immer abgewandelt vom Original. „Ich zeichne nie exakt nach Vorlage, gerne lasse ich Farben ineinanderlaufen“, erzählt Mintner. Sie malt seit ihrer Kindheit, und sie hat schon zahlreiche Kurse besucht, um ihre zeichnerischen Fähigkeiten zu vertiefen.

Andrea Musiol malt am liebsten Tiere. Sie hat ein Buch mit verschiedenen Arten, witzig und lustig, als Inspiration. „Ich weiche aber von den Vorlagen ab, besonders den Gesichtsausdruck der Tiere verändere ich stark“, schildert sie.

Hilde Sittig hat sich nach Aquarell-Kursen der Volkshochschule dem PinselStrich angeschlossen. „Als ich aufgehört habe zu arbeiten, habe ich mit dem Malen begonnen“, berichtet sie. Von Fotos als Vorlage malt sie Landschaften und Blumen. „Und wenn ein Bild dann gelungen ist, hat man seine Freude dran.“

Die Aquarellmalerei soll eine Renaissance erfahren

„Wir alle finden es wichtig, die Aquarellmalerei in der Gruppe zu pflegen“, sagt Margret Jäckle, die Sprecherin der Gruppe. Sie holt sich die Anregungen für ihre Bilder überwiegend aus der Natur. „Mein Herzblut hängt an der Aquarellmalerei“, sagt sie. Die Malerei soll eine Renaissance feiern, sie dürfe nicht untergehen. Um das zu bestärken ist es ein Ziel, eine Ausstellung der „PinselStrich“-Gruppe zu organisieren.

Wichtig für die Künstlerinnen ist der Austausch untereinander, wobei auch schon mal Kritik angesagt ist. Alle stellen sehr hohe Ansprüche an sich selbst und durch Gespräche und anderen „über die Schulter schauen“ können sie noch einiges lernen.

„PinselStrich“ in Hann. Münden: Neumitglieder willkommen

Wer Lust hat mitzumachen, ist gern gesehen. Allerdings sollte ein wenig Erfahrung in der Aquarellmalerei vorhanden sein. „Willkommen sind alle Neugierigen, die mit gleichgesinnten gemeinsam ihrer Inspiration freien Lauf lassen oder mit anderen Teilnehmern ein gemeinsames Thema erarbeiten wollen“, sagt Jäckle.

Mitzubringen sind Block, Aquarellfarben und Pinsel. Es wird geraten an den Materialien nicht zu sparen, denn es zahle sich aus, auf Qualität zu achten.  

Info

Das nächste Treffen findet am heutigen Mittwoch, 29. Juli statt. Dann wieder in 14 Tagen. Infos bei Margret Jäckle unter 0 55 41/9 56 25 62 oder aqua-pinselstrich@web.de  

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