Kunstwerk Wasserspuren stark sanierungsbedürftig

Hann. Münden. Kaputter als gedacht ist das Kunstwerk „Wasserspuren" in Hann. Münden, also die Gesamtanlage der Brunnen, Wasserteppich und Rinne in der Altstadt: 200.000 Euro wurden für deren Instandsetzung als Kostenansatz für den Haushalt nachgemeldet.

Nicht nur die Computersteuerung ist hin, es gibt auch erhebliche Schäden im Untergrund. Die Stadt klärt derzeit, ob an dem 16 Jahre alten Kunstwerk Veränderungen erlaubt sind.

Der Stadtentwicklungsausschuss schlägt eine Arbeitsgruppe vor. Einig war man sich im Ausschuss schnell, dass nicht die ganze Technik wieder hergestellt werden müsste, es reiche „wenn das Wasser fließt“, Töne seien nicht nötig.

Dennoch kam die Frage auf, ob es sinnvoll wäre, die Wasserspuren im alten Umfang zu reparieren, denn das würde immer wieder erhebliche Folgekoste nach sich ziehen.

Bürgermeister Harald Wegener regte sogar an zu überlegen, ob man den Wasserteppich auf dem Szeneplatz, zwischen Rathaus und Blasiuskirche, nicht zurückbauen sollte. In dem flachen Wasser bildeten sich schnell Algen, die ständig entfernt werden müssten. Dennoch sei der Boden rutschig, was eine Gefahr für spielende Kinder darstelle. Für diese sei auch das Wasser selbst nicht ohne, da es stark verunreinigt sei. Ein Rückbau wäre zwar auch nicht billig, aber in der Folge würde man viel Geld sparen. Außerdem würde man auf dem Szeneplatz mehr Platz für Veranstaltungen gewinnen.

Der Stadtentwicklungsausschuss stimmte zu, in einer Arbeitsgruppe mit Fraktionen, Bürgermeister und Kommunalen Diensten Münden (KDM) die künftige Gestaltung der Wasserspuren zu erörtern. (tns)

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