Nach Sturmtief Burglind

Lage entspannt sich: Trotzdem präventiv gegen das Hochwasser

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Vorsorglich gegen Hochwasser: Das THW baute in Hann. Münden eine Schlauchbrücke. Dafür errichteten die Hilfskräfte zwei Türme mittels eines Krans. 

Hann. Münden. „Die Hochwasserlage entspannt sich.“ Das sagt Jürgen Liebrecht, Chef des Mündener Ordnungsamts. Trotzdem bleibt die Bereitschaft für den Ernstfall.

Der Pegelstand der Weser lag am Mittag bei 4,40 Meter. Tendenz fallend. 

„Es ist eine vorsorgliche Maßnahme, falls es in den nächsten Tagen wieder regnen sollte und der Wasserpegel in die Höhe geht“, erklärte Frank Rohlfs, Zugführer des Technischen Hilfswerks (THW) aus Münden, den Aufbau einer Schlauchbrücke. Diese führt über die Dammstraße/Kreuzung Steinweg.

Im Falle von Hochwasser können dort von der Feuerwehr Schläuche zum Abpumpen des über die Ufer getretenen Wassers über die Straße gelegt werden, ohne den Verkehr groß zu beeinträchtigen.

Die insgesamt 13 Meter breite und fünf Meter hohe Schlauchbrücke hat eine Durchfahrtsbreite von neun Metern. Zwei Stunden benötigten 20 THW-Helfer am Donnerstagabend für den Aufbau. „Wir haben das in die Abendstunden gelegt, weil tagsüber zu viele Fahrzeuge unterwegs sind“; sagte Rohlfs. Für das Aufsetzen des Brückenteils mit dem Kran musste die Straße kurzfristig gesperrt werden. Für die THW-Helfer zählte der Aufbau gleichzeitig zur Ausbildung. Die Schlauchbrücke wurde aus Einzelteilen eines Großbausatzes zusammen gefügt. Der Vorteil der vielen Einzelteile ist nach Darstellung des Zugführers, dass man variieren und sich den örtlichen Gegebenheiten anpassen kann. „Es ist wie Legotechnik für Erwachsene“, so Rohlfs.

Alle Infos zu den Auswirkungen des Sturmtiefs in der Region finden Sie gesammlt hier.

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