Zehn verschiedene Laubachs

150 Laubächer aus ganz Europa trafen sich

Lockere Atmosphäre: Bei Met und Honig von Ilse und Wolfgang Schuff – hier in den knallgrünen Gastgeber-Laubach-T-Shirts – kamen alle schnell ins Gepräch.

Laubach. Von Freitag bis Sonntag fand im Hann. Mündener Ortsteil Laubach das Treffen der „Laubacher" aus ganz Deutschland, Dänemark, Österreich und Frankreich statt.

„Hallo Alfred, ich bin Gottfried, der Sachse.“ So oder ähnlich freundschaftlich wie Alfred Bete aus Laubach an der Werra und Gottfried Bötger aus dem sächsischen Laubach begrüßten sich die die 150 Gäste aus zehn verschiedenen Laubachs.

Seit 1992 findet diese Zusammenkunft einmal jährlich in einem anderen Laubach statt. Es sind bekannte und auch neue Gesichter dabei, aber Hemmschwellen gibt es nicht. „Wir sind ganz schnell per du und tauschen Visitenkarten aus“, berichtet Isolde Salsbury von hier. Sie erzählt auch, dass der Heimat- und Verkehrsverein ein Gremium gebildet hat, das monatelang mit den Vorbereitungen beschäftigt war. Doch die Arbeit hat sich gelohnt, die vielen Aktionen und Angebote kamen bei den Gästen sehr gut an. Unter anderem gab es einen Rundgang durch den Ort mit sieben Stationen, die von einzelnen Gruppen aufgesucht wurden.

Alfred und Grete Bete zeigten alte landwirtschaftliche Geräte, die ausschließlich aus Familienbesitz stammen. Unter anderem war das ein Gespann-Pflug, den Alfred Bete beim Kreisgeschicklichkeitsfahren 1952 auf dem heutigen Campingplatz an der Fulda gewonnen hat. Dieses Gerät fand bei den männlichen Gästen großen Anklang.

Traktoren konnten die Gäste bei Horst-Werner Mühlhausen bewundern. Außerdem bot er Rundfahrten mit drei Pferdekutschen durch den Ort an. „Das macht so richtig Laune“, fand Peter Arnold aus Laubbach-Ostrach (Baden Württemberg).

Bunter Abend beim großen Laubach-Treffen

Wolfgang und Ilse Schuff verwöhnten mit Met und der ersten Honigschleuderung dieses Jahres. Christian Menz hat ein Insektenhotel mit Unterstützung seiner Familie gebaut. Zwischen Wiesen, Feldern und Wald erzählte er den Interessierten einiges dazu.

Sabine Schumacher zeigte die seltenen Skudden (eine ostpreußische Landschafrasse), die gut auf Magerrasen gehalten werden können. Außerdem stellte sie die vom Aussterben bedrohten weißhörnigen Heidschnucken vor.

Für den bunten Abend im Walter-Nehrling-Haus hatten die Vereine ein Programm zusammen gestellt. Der Saal war rappelvoll, die Stimmung hätte besser nicht sein können. Ausgelassen wurde mitgesungen, geklatscht, gejubelt und Zugaben gefordert. (zpy)

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