Hunderte Besucher zu Gast

Leben in der Oase und herrliche Gerüche: Tag der offenen Gärten

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Wasser und Pflanzen: der Garten von Eva und Michael Kruse in Scheden.

Scheden/Hedemünden. Am Sonntag war Tag der offenen Gärten. Wir haben zwei Gärten in Scheden und Hedemünden besucht und stellen sie vor.

Anette und Heinzpeter Ulbricht in Hedemünden und Eva und Michael Kruse in Scheden zeigte ihre Gartenpracht. Die Kruses machten zum zweiten Mal bei der Aktion „Tag der offenen Gärten“ mit. Voriges Jahr hatten sich 428 Interessierte umgeschaut.

Ach am Sonntag waren es bereits in den Vormittagsstunden viele Gartenliebhaber, die Blicke in einen fremden Garten erhaschen wollten. Es gab reichlich Lob für die Blütenvielfalt und die äußerst geschmackvolle Gestaltung. Für die Besucher nahmen sich die Kruses viel Zeit für Gespräche.

„Ich habe ein Faible für die Farbe Weiß und ich liebe Rosen“, erzählte Eva Kruse. In dem 900 Quadratmeter großen Garten blühen zurzeit 220 Rosen, alle in weiß oder hellrosa. Es sind viele alte Sorten dabei, die einen lieblichen Duft verströmen. Auch zahlreiche andere Pflanzen wie beispielsweise Akelei, Rittersporn, Kosmeen, Pfingstrosen, Lavendel und Frauenmantel füllen die Zwischenräume auf den Beeten auf. Jeder noch so kleine Platz wurde genutzt, um Pflanzen dort unterzubringen. Zwischen den Beeten befinden sich ein Teich und urgemütliche Sitzecken, liebevoll dekoriert mit antiken Utensilien. Die Garage wurde zu einer reizvollen Laube mit Sitzgelegenheit ausgebaut.

Märchenschlossschuppen

Vor acht Jahren haben Eva und Michael Kruse das Haus bezogen. Damals bestand das Grundstück nur aus Wiese, einer gepflasterten Fläche, einem Schuppen und einer Garage. Den Schuppen hatte Michael Kruse schon vor der Hochzeit umgebaut und Eva Kruse nannte das Bauwerk Märchenschlossschuppen. Vor diesem hat er ihr einen Heiratsantrag gemacht. Schnell war sich das Paar einig, dass hier eine Oase entstehen soll. Neben der Berufstätigkeit als Erzieherin und Zahntechniker leben die beiden ihr Hobby. Bei der Gartenarbeit werden sie von den Laufenten Alfred, Ida und Alvine unterstützt, sie vertilgen die Schnecken im Garten. (zpy)

Tag der offenen Gärten

Interessante Düfte: Der Garten der Ulbrichts in Hedemünden

Es duftet mal fruchtig, mal herb, mal lieblich, dann wieder würzig und als nächstes süß. Im Garten von Anette und Heinzpeter Ulbricht in Hedemünden gibt es nicht nur hunderte von verschiedenen Blumen zu sehen und eine wahre Farbexplosion, sondern der Garten ist erfüllt von den unterschiedlichsten Düften.

Alleine die Rosen, von denen mehr als 20 verschiedene Sorten im Garten blühen, verströmen die interessantesten Gerüche. Denn genauso wie sie sich in Blüte, Farbe und Form unterscheiden, sind auch ihre Gerüche völlig verschieden. 1000 Quadratmeter groß ist der Garten, der einem kleinen Paradies gleicht. Überall schwirren Hummeln und Bienen durch den Garten und Sammeln Blütenstaub, Libellen schwirren umher und auch ein Frosch versteckt sich im kleinen Teich. „Wir sind vor sechs Jahren nach Hedemünden gezogen“, erzählt Anette Ulbricht. Das Haus mit dem großen Garten, der damals nur aus Wiese bestand, hatten sie und ihr Mann beim Spazierengehen entdeckt. Aus ehemaliger Streuobstwiese wurde in den vergangenen sechs Jahren ein abwechslungsreicher, bunter und lebendiger Garten mit Kletterrosen, Kräutern und vielen seltenen und edlen Blumen. „Ich habe den Garten so angelegt, dass immer irgendwo etwas blüht, mein Garten ist in jeder Jahreszeit bunt“, erzählt Anette Ulbricht. Sie hat ihre eigene Blumenkinderstube, wie sie den Teil des Gartens nennt, indem sie Pflanzen zieht und züchtet.

Viele Besucher waren am Sonntag schier sprachlos, als sie um die Hausecke bogen und vor der bunten Farbenpracht der vielen Blumen standen. Anette Ulbricht erhielt von den Besuchern zahlreiche Komplimente für ihr Werk. „Im Winter töpfere ich und dekoriere damit im Sommer den Garten“, erzählt sie. Hier und da gucken Entenköpfe aus Ton aus dem Grün, Marienkäfer krabbeln an den Bäumen und ein Fisch schmückt den kleinen Teich. (zwh)

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