Leistungsfähige Feuerwehren: Jeder Handgriff muss sitzen

Schnell und präzise: Die Feuerwehr Mielenhausen unter den Augen der Experten. Fotos:  Siebert

Hann. Münden/Staufenberg. Über 100 aktive Feuerwehrleute aus zehn Mündener Ortsteilen waren beim diesjährigen Leistungswettbewerb der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Münden am Start. Übungsort war die Wallstraße.

Zahlreiche Zuschauer, unter anderem auch Radler, die auf dem Weserradweg unterwegs waren, verfolgten das Szenario, dessen Mittelpunkt die Brandbekämpfung bildete. Der vermeintliche Löscheinsatz musste fehlerfrei nach Feuerwehrvorschriften erfolgen, wichtig dabei war, dass jeder Handgriff saß. Neben Zeit zählten auch Auftritt der Gruppe, sachgemäßes Arbeiten und die richtigen Befehle dazu.

Die Einsatzkräfte zeigten dass sie das, was im Ernstfall reibungslos klappen muss, beherrschen. Unter den Augen der Staufenberger Wertungsrichter und nach Zeit mussten sie unter anderem Saugleitungen ausrollen, diese miteinander verbinden und über eine Leiter den Löschangriff demonstrieren. Das alles musste schnell über die Bühne gehen, bei Fehlern drohten Punktabzüge.

Die Organisation wie unter anderem den Wettbewerb ausarbeiten, das Gelände vorbereiten, für Strom, Essen und Trinken sorgen, lag in Händen der Ortsfeuerwehr Volkmarshausen mit Ortsbrandmeisterin Carina Lindemann an der Spitze.

Vor der Siegerehrung, die der stellvertretende Stadtbrandmeister Hartmut Pape vornahm, lobte Stadtbrandmeister Dieter Röthig die Fairniss beim Wettbewerb. Ein Dankeschön schickte er an die Wertungsrichter und die Volkmarshäuser Feuerwehr für die Ausrichtung. An die Politik richtete Röthig deutliche Worte. „Lasst die Finger weg von unseren Feuerwehren. Ihr braucht uns, vielleicht schon heute Abend“. Damit nahm er Bezug auf die geplante Schließung von drei Ortswehren in Staufenberg.

„Ihr habt unter Beweis gestellt, dass man sich auf euch verlassen kann“, stellte Mündens Bürgermeister Harald Wegener fest.

Wettbewerb der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Münden

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