Stadt nimmt zu Grünen-Kritik an Straßenbeleuchtung im Hasenkamp Stellung

Licht dient der Sicherheit und dem Einbruchschutz

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Nächtliche Straßenbeleuchtung im Hasenkamp.

Die Stadtverwaltung um Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener hat auf die Kritik der Mündener Grünen in Sachen Straßenbeleuchtung reagiert.

Konkret geht es um die Lampen in der Straße Hasenkamp. Hier haben die Grünen um Hartmut Teichmann bemängelt, dass in der Stichstraße vier Laternen ebenfalls die ganze Nacht durchbrennen.

Wie die Stadtverwaltung mitteilt, wurden die Laternen vor zwei Jahren entsprechend der geltenden DIN-Normen errichtet. Damit komme die Stadt nicht nur ihrer gesetzlichen Verkehrssicherungspflicht nach. „Auch Wege zu Gartengrundstücken und zu den Gartenanlagen benötigen Licht für die Sicherheit und Einbruchschutz“, heißt es in der Mitteilung der Stadt. Zwar gebe es keine gesetzliche Verpflichtung, die Laternen die ganze Nacht über leuchten zu lassen. 

Allerdings wolle man auch den Menschen, die zu späterer Stunde unterwegs sind, Sicherheit bieten. Die Stadt Hann. Münden erhalte regelmäßig im Herbst, wenn die Tage kürzer werden, Meldungen über schlecht oder nur unzureichend ausgeleuchtete Straßen. Hier wolle man gegensteuern. Der von den Grünen angesprochene Umweltgedanke werde durch die moderne und energiesparende LED-Technik (Leuchtdioden) sowie durch eine Absenkung der Beleuchtungsstärke um 50 Prozent ab 22 Uhr erfüllt. Dass die Beleuchtung nachts nicht abgeschaltet werde, sorge außerdem für eine längere Lebensdauer der LED-Lampen, die durch die Ein- und Ausschaltvorgänge belastet werden.

„Es ist kein Missstand, ausreichend Licht zu energetisch günstigen Konditionen (LED und Nachtschaltung) anzubieten, um für Sicherheit und Licht in der Stadt zu sorgen“, heißt es abschließend von der Stadtverwaltung um Bürgermeister Wegener. 

Licht wird zentral gesteuert

Wann in Hann. Münden und dem gesamten Stadtgebiet abends die Straßenbeleuchtung angeht, ist zeitlich nicht festgelegt. Die Laternen werden laut Mitteilung der Stadtverwaltung durch einen zentralen Dämmerungsschalter gesteuert. Wird es an klaren Sommertagen erst später dunkel, geht die Straßenbeleuchtung auch erst später an – und umgekehrt. Dies spare neben der ohnehin sparsameren LED-Technik, verglichen mit alten Quecksilber-Dampflampen, wie sie vor einigen Jahren noch verwendet wurden, nochmals Strom.

Lesen Sie dazu auch: Licht für ungenutzten Weg: Mündener Grüne bemängeln Energieverschwendung

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