Kirmesumzug: Lindenbrüder nahmen Streikwelle aufs Korn

Die Rattenfänger von Hemeln: Der Musikexpress Hemeln unterhielt die Zuschauer.

Hemeln. Gut beschirmt bei Regen zogen Erwachsene und Kinder beim Kirmesumzug durch die Straßen des Weserdorfs.

„Wir bleiben lieber Affen“: Die Lindenbrüder hatten beim Kirmesumzug als aktuelles Thema den Streik gewählt.

Immer mehr bange Blicke richteten sich am frühen Sonntagnachmittag in Hemeln zum Himmel. Denn pünktlich zum Beginn des Kirmesumzugs zogen Regenwolken auf, und erste Tropfen entwickelten sich im Laufe der nächsten Minuten zu Dauerregen. Es kamen Erinnerungen an den Umzug im vergangenen Jahr auf, da musste das Spektakel durch den Ort wegen anhaltender Wolkenbrüche in den ersten Minuten abgebrochen werden, es wurde im Feuerwehrgerätehaus gefeiert. Doch am Sontag zogen die Wagen und Fußgruppen planmäßig, gut beschirmt, durch den Ort.

Einige hatten die Themen, Dekorationen und Kostüme des vorigen Jahres vorgeholt. „Und sollte es wieder regnen, werden wir uns im nächsten Jahr begegnen“, war auf einem dem Wagen zu lesen.

Auf die Streikwelle gingen die Lindenbrüder ein: Kita, Post und Bahn, wollen die ‘s nie raffen. Das ist der Wahn, die bleiben immer Affen“. Sie hatten aber auch eine Antwort bereit wenn sie die Wahl hätten: „Ob Politiker oder Pfaffen, wir bleiben lieber Affen“.

Vereine, Schule und Kindergarten präsentierten wieder tolle Ideen, Einfallsreichtum und Kreativität.

Die Zuschauer an den Straßenrändern, und das waren nicht nur Hemelner, zeigten sich begeistert von dem Kirmesumzug. (zpy)

Kirmesumzug in Hemeln

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