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Mahnwache in Münden: Bündnis protestiert Montag gegen „Spaziergänge“ von Gegnern der Coronapolitik

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Zu einer Demonstration in der Hann. Mündener Innenstadt hatte der Verein Rock for Tolerance bereits Anfang Januar aufgerufen. Archiv
Zu einer Demonstration in der Hann. Mündener Innenstadt hatte der Verein Rock for Tolerance bereits Anfang Januar aufgerufen. Archiv © Stefan Rampfel

Ein breit aufgestelltes Bündnis ruft für kommenden Montag wieder zu einer Mahnwache in der Mündener Innenstadt auf.

Hann. Münden – Beginn ist um 18 Uhr auf dem Platz vor dem historischen Rathaus, dem Dr. Johann-Andreas-Eisenbart-Platz. Wie der Verein Rock for Tolerance mitteilt, gehören zu den Initiatoren die Schutz- und Fördergemeinschaft Tillyschanze, der Verein Denkmal Kunst, das Bürgerforum Münden, der Bürgertreff Hann. Münden, der Förderverein Freilichtbühne Tannenkamp, die Fridays for Future Ortsgruppe Hann. Münden, die Evangelisch-lutherisch Stadtkirchengemeinde Münden und Rock for Tolerance selbst.

Die Mahnwache ist eine Reaktion auf die seit einigen Wochen in Hann. Münden stattfindenden sogenannten „Spaziergänge“ von Gegnern der Coronapolitik und der Corona-Schutzmaßnahmen.

Gegengewicht zu „Spaziergängern“

„Wir möchten ein Gegengewicht zu den Spaziergängen darstellen“, sagt Marco Hepe, Vorstandsmitglied von Rock for Tolerance. Die Initiatoren stünden „für unsere Demokratie und für ein friedliches Miteinander“ und den Schutz schutzbedürftiger Gruppen.

„Dabei möchten wir uns gegen die Verbreitung von Verschwörungsglaube und Fehlinformationen einsetzen, wie sie unter Teilnehmenden der Spaziergänge stark verbreitet sind“. Mit dem Aufruf zur Mahnwache wollen die Initiatoren auch einen falschen Eindruck vermeiden und deutlich machen, dass es eine Mehrheit gebe, die hinter den Corona-Maßnahmen und den Impfungen stehe.

Mahnwache ordnungsgemäß angemeldet

Da alle Menschen mehr oder weniger von den geltenden Einschränkungen betroffen seien, seien für die Initiatoren Kritik und Frust bis zu einem gewissen Punkt absolut verständlich.

„Wenn aber Worte wie ,Impfzwang‘ oder ,Corona-Diktatur‘ ins Spiel kommen, der wissenschaftlichen Konsens angezweifelt wird oder wenn die Impfung als größere Bedrohung als die Krankheit dargestellt wird, muss es einen Gegenpol geben“, so Hepe. Rock for Tolerance weist darauf hin, dass die Mahnwachen ordnungsgemäß angemeldet seien und die Corona-Schutzmaßnahmen gelten. (Ekkehard Maaß)

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