Kontakt abgebrochen

Mann aus Hann. Münden: Auf der Suche nach Hildegard

Wolfgang Braun (rechts) reichte den Teilnehmern in Pelzerhaken das Essen.
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Wolfgang Braun (rechts) reichte den Teilnehmern in Pelzerhaken das Essen.

Wolfgang Braun war 1954 im Ferienlager Pelzerhaken. Dort lernte er Hildegard kennen. Jetzt sucht der Mann aus Hann. Münden sie.

Hann. Münden – Wolfgang Braun war 1954 im Schullandheim Pelzerhaken an der Ostsee. Dort lernte er Hildegard kennen. Die beiden verstanden sich gut, hatten noch eine Zeit lang Kontakt, trafen sich sogar im Jahr 1956 noch einmal, dann – so spielt das Leben leider oft – brach der Kontakt ab.

Hann. Münden: Wolfgang Braun findet alte Bilder

Unsere Berichte-Serie über das Landschulheim Pelzerhaken weckten wieder in Erinnerungen in ihm. An einen Sommer am Meer, an eine Kutterfahrt und eben an Hildegard. „Ihr Nachname war Wichmann“, berichtet Wolfgang Braun, der eigentlich aus Prenzlau in Brandeburg stammte. Zur Zeit seines Aufenthalts in Pelzerhaken lebte er in Holzminden. Nach Hann. Münden siedelte er aus beruflichen Gründen in den 1970er-Jahren über.

Das Bild zeigt Hildegard Wichmann im Jahr 1954 in Pelzerhaken. Sie stammt aus Walsrode/Heidelandkreis.

Hildegard Wichmann stammte aus Walsrode, einer Kleinstadt im niedersächsischen Landkreis Heidekreis, in der Nähe der Kurstadt Bad Fallingbostel. „Sie besuchte damals das Gymnasium“, berichtet Braun. Über ihren beruflichen Werdegang kann er nichts sagen, ebenso ob sie eine Familie gegründet hat.

Kontakt zu Hildegard riss damals ab

Er war zu diesem Zeitpunkt 19 Jahre, sie „etwa ein, zwei Jahre Jünger“. Etwa eineinhalb Jahre danach hatten sich noch Briefkontakt, es gab sogar ein gemeinsames Treffen mit Wolfgang Brauns Verlobten Regina. Einige alte Bilder, auch von Hildegard Wichmann, hat Braun in seinen Alben gefunden. Er hofft nun, dass sich ein Kontakt zu der Frau aus Walsrode ergibt.

Wolfgang Braun auf seinem Balkon in Hann. Münden. Er war 1954 in Pelzerhaken.

Wolfgang Braun hat auch schon Kontakt zu dem Stadtarchivar in Walsrode aufgenommen. Im Mai schickte er dem Archivar Thorsten Neubert-Preine einen Brief. Dieser konnte allerdings keine Hildegard Wichmann ausfindig machen.

Auch sein Sohn recherchierte, allerdings verlief das bis jetzt auch im Sande. Nun hofft er, durch einen Zeitungsartikel etwas erreichen zu können. „Ich würde mich über ein Treffen oder Telefonat freuen“, sagt Wolfgang Braun, der an der Beethovenstraße wohnt. (Jens Döll)

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