Fahndung der Polizei dauert an

Banküberfall: Täter weiter auf der Flucht, zwei Angestellte erlitten Schock

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Mit Fahndungsfotos sucht die Polizei nach dem Täter.

Landwehrhagen. Bei dem Überfall auf eine Filiale der VR-Bank in Landwehrhagen (Staufenberg) am Donnerstag wurden zwei 39 und 43 Jahre alte Bankangestellte leicht verletzt.

Beide Frauen erlitten einen Schock. Sie wurden vor Ort ambulant behandelt. Das teilte die Polizei jetzt mit.

Aktualisiert um 18.17 Uhr

Von dem unbekannten Räuber fehlt bislang noch immer jede Spur. Die eingeleitete Fahndung der Polizei verlief ergebnislos.

Der Gesuchte soll 1,70 Meter groß, von kräftiger Statur und zwischen 45 und 60 Jahre alt sein. Der maskierte Täter war mit einer schwarzen Regenjacke mit auffälligen roten Längsstreifen auf den Ärmeln bekleidet. Er sprach deutsch mit leichtem Dialekt. Wie berichtet hatte der Mann am Donnerstag gegen 17.15 Uhr die Bank betreten und bedrohte in der Schalterhalle mehrere Angestellte mit einer Schusswaffe. Ein Bankmitarbeiter händigte ihm schließlich einen kleineren fünfstelligen Betrag aus. Anschließend floh der Täter mit dem Geld in Richtung Ortsmitte. Die Filiale, die gestern geschlossen blieb, werde auch am Montag noch nicht öffnen, teilte Harald Kühn, Vorstandsassistent der VR-Bank in Südniedersachsen mit. Auch aus Rücksicht auf die Mitarbeiter.

Der Überfall am Donnerstag war nicht der erste auf die Filiale der VR-Bank in Landwehrhagen. Vor zehn Jahren, am 1. November 2007, erbeuteten zwei bewaffnete, mit schwarzen Sturmhauben maskierte Männer rund 19 000 Euro. Auch der Überfall damals ereignete sich in den frühen Abendstunden. Kurz vor 18 Uhr betraten die Männer die Bank und bedrohten die Angestellten. Verletzt wurde damals niemand. Etwa sechs Minuten dauerte der Überfall.

Hinweise: Polizei in Hann. Münden, Tel. 05541/9510. 

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