TV-Moderator Det Müller war dabei

Mazda-Mx5-Treff: 400 Roadster eroberten Hann. Münden

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Markus Breuer hat für seinen MX-5 ein Gesicht gebastelt: Die Augen sind auf den Scheinwerfern mit Klettband befestigt und können abgenommen werden, um die Verkehrssicherheit des Fahrzeugs zu gewährleisten. Er ist mit seiner Tochter Neele zum Treffen in der Mitte gekommen. 

Hann. Münden. Überall waren sie schon seit Donnerstag in Hann. Münden zu finden – Mazda MX-5, wohin das Auge reichte. Fast 400 der wendigen, kleinen Roadster hatten sich am Wochenende auf dem Gelände des Weserparks versammelt. 

Angereist waren die MX-5-Freunde aus ganz Deutschland, sogar aus Dänemark, den Niederlanden und der Schweiz waren Mazda-Fans gekommen. Die größte Gruppe reiste mit 18 Fahrzeugen und fast 40 Personen aus dem Kreis Oldenburg an. Ein dortiges Autohaus organisiert jedes Jahr den gemeinsamen Wochenendausflug zum „Treffen in der Mitte“ (TidM).

Viele der MX-5-Freunde sind am Wochenende Hann. Münden-Fans geworden. Sie nutzten die Gelegenheit, die Altstadt zu besuchen, nahmen an einer Rallye rund um die Dreiflüssestadt teil und lernten so die Umgebung kennen und nutzten die Zeit beim TidM nicht nur zum Austausch mit anderem MX-5-Fahrern, sondern auch zum Erkunden der Gegend. „Hann. Münden ist toll, wer hier noch nicht war, muss unbedingt noch hin“, findet auch der aus dem TV bekannte Mazda-Experte Det Müller.

Geschulter Blick unter die Motorhaube: Der Auto-Experte Det Müller gab Autogramme und ließ sich mit Fans fotografieren.

Sendungen wie „Grip - Das Motormagazin“ und „Die Mazda-Garage“ haben sein Gesicht bekannt gemacht. Am Samstag stand der Moderator und Experte für Youngtimer und Karosserie-Umbauten für Fragen, Autogramme und Fotos beim „Meet and Greet“ am Stand von Mazda Deutschland zur Verfügung. Mit seinem aus der Show bekannten lockeren Mundwerk machte er es den Fans leicht, mit ihm ins Gespräch zu kommen, und er posierte geduldig vor Dutzenden von MX-5, zusammen mit ihren Fahrern.

Sowohl am Freitag als auch am Samstag standen gemeinsame Touren sowie eine Orientierungsfahrt auf dem Programm.

Die Organisatoren hatten auf einer rund 75 Kilometer langen Strecke, über Dransfeld und Schloss Berlepsch, rund 20 Posten eingerichtet an denen die Fahrer anhalten, Fragen beantworten oder Aufgaben erfüllen mussten. Am Abend wurden die Sieger dann von Det Müller gekürt. Danach folgte eine öffentliche Disko-Party für alle Teilnehmer, aber auch die Hann. Mündener waren zum Mitfeiern herzlich eingeladen.

Klassisch bis ungewöhnlich

Mit Salzwasser und Essig: Der Mazda von Hubertus Lachenmayer ist ein Hingucker. Er hat ihn so behandelt, dass die komplette Karosserie von einer Rostschicht bedeckt wird.

Viele besuchten tagsüber das „Treffen in der Mitte“, um die vielen unterschiedlichen Mazda-MX-5 zu bestaunen. Auch wenn alle MX-5-Fahrer die Liebe zu ihren Fahrzeugen gemeinsam haben, sind diese trotzdem ganz unterschiedlich. Gehegt und gepflegt werden sie alle. Während die einen aber tiefergelegt und getunt sind, legen andere Fahrer auf klassische Ausstattung und Originalteile großen Wert. Heraus stachen unter anderem der MX-5 von Markus Breuer, der mit seiner Tochter Neele zum Treffen in der Mitte aus der Holsteinischen Schweiz abgereist war, er hatte seinem Wagen ein Gesicht mit Augen und raus hängender Zunge verpasst, was ihn zum beliebten Fotomotiv machte. Auch der MX-5 von Hubertus Lachenmayer fällt auf. Während andere bemüht sind, jede noch so kleine Roststelle an ihrem Roadster zu vermeiden, findet sich an der Karosserie des MX-5 des Hamburger Teilehändlers keine Stelle, die nicht verrostet ist. „Ich wollte gerne etwas anderes haben und als ich feststellte, dass an dem gebrauchten MX-5, den ich gekauft hatte, gespachtelt wurde, hab ich mich dazu entschieden, ihn komplett abzuschleifen und ihm so sein besonderes Aussehen zu geben“, so der Fahrer des außergewöhnlichen Mazdas, der allerdings nur bei Trockenheit auf die Straße darf. 

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