Professor Alois Schmid ist neuer Chefarzt der Chirurgie

Klinikum Hann. Münden: Mehr Patienten sollen stationär behandelt werden

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Chefarzt Chirurgie Prof. Dr. Alois Schmid, Pflegedienstleiter Ralf Hoffmann, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Volker Kliem, Chefarzt Urologie Dr. Bernd Küster, Chefarzt Anästhesie Carsten Liedtke

Hann. Münden. Die neuen Eigentümer des Klinikums Hann. Münden mit dem Nephrologischen Zentrum Niedersachsen wollen ein Krankenhaus entwickeln, das die medizinische Grund- und Regelversorgung in der Region sichert.

Das sagten jetzt im Gespräch mit der HNA Dr. Reinhard Wichels, einer von vier privaten Eigentümern, sowie der Geschäftsführer der Klinikum Hann. Münden GmbH, Florian Friedel.

Seit 1. März sei Prof. Dr. Alois Schmid neuer Chefarzt der Chirurgie. Er ist Nachfolger von Dr. Martin Paetzold.

Ziel sei, die Zahl der stationär behandelten Patienten zu steigern - von zurzeit 8500 pro Jahr auf 12.000. Der Bedarf sei vorhanden, so viele Patienten seien in beiden Krankenhäusern jährlich stationär behandelt worden und da „wollen wir wieder hin“, so Wichels. Die im Bettenplan ausgewiesenen 230 Betten seien nach Abschluss des Umbaus im Jahr 2017 eine realistische Größe, betonte Friedel.

Mit der Gewerkschaft Ver.di und der Ärztegewerkschaft Marburger Bund gebe es eine inhaltliche Einigung über einen Sanierungstarifvertrag, so der Geschäftsführer. Danach sind die Beschäftigten bereit, bis 2018 auf Weihnachtsgeld und auf Lohnerhöhungen zu verzichten. Ab 2019 werde die Bezahlung auf das Lohnniveau im öffentlichen Dienst wieder angehoben. Das im Krankenhaus erwirtschaftete Geld werde wieder investiert.

Mit der Nephrologie mit dem Schwerpunkt der Nierentransplantation habe das Krankenhaus überregional einen guten Namen, dieses Alleinstellungsmerkmal werde erhalten bleiben. Neue Angebote werden hinzukommen, so Wichels. Das sind eine kardiologische Versorgung sowie eine geriatrische Abteilung. Beide Bereiche seien in Zusammenarbeit mit der Unimedizin Göttingen geplant.

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