Bau geht voran

Je mehr Spenden, desto besser wird die Tillyschanze

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Markantes Ausflugsziel: Die Tillychance.

Hann. Münden. Die Fördergemeinschaft Tillyschanze hält Wort: Auch im dritten Bauabschnitt sind die Ehrenamtlichen unermüdlich aktiv, um bei der Sanierung des markanten Ausflugsziels mitzuhelfen. Sie sammeln Spenden und packen selbst mit an, um die Kosten für die Stadt in einem verträglichen Rahmen zu halten.

Zurzeit ist der Turm eingerüstet. Ende September, Anfang Oktober sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Damit wäre nach dreijähriger Bauzeit die Tillyschanze vom Keller bis zur Turmspitze runderneuert. Dabei gilt: Zurzeit ist Geld genug da, um rund 75 Prozent der Schäden zu beseitigen, skizziert es Jürgen Stieler von den Kommunalen Diensten Münden, der das Projekt leitet. „Damit können wir das Nötigste erledigen.“ Das heißt im Umkehrschluss: Jede weitere Spende, die eingeht, kann in weitere Verbesserungsmaßnahmen investiert werden und dazu beitragen, das Bauwerk langfristig zu sichern. Auch während der Arbeiten sei man stets darauf bedacht, Einsparmöglichkeiten zu nutzen, um mit dem vorhandenen Geld - rund 100 000 Euro für diesen Bauabschnitt - mehr bewirken zu können.

Mit der jetzigen Summe werden dann rund 300 000 Euro in die Sanierung geflossen sein. Den größten Teil davon trägt die Stadt, über die Fördergemeinschaft floss etwa ein Drittel der Summe ein. Außerdem sorgten die Vereinsmitglieder mit Eigenleistung dafür, die Personalkosten niedrig zu halten. Firmen der Region taten ein Übrigens, und arbeiteten besonders günstig oder stellten Leistungen kostenlos zur Verfügung.

Aktuell werden Fugen im Turm erneuert und abgedichtet und mit einem speziellen Verfahren dafür gesorgt, dass kein Regenwasser mehr in die Doppelwand des Bauwerks eindringen kann. Die Turmspitze werde künftig im Winter verschlossen, um das Niederschlagswasser draußen zu halten, Besucher können dann nur bis zur Terrasse. Ein Dach wird aber nicht gebaut. (tns)

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