Bau von Verbindungskurve zwischen Warburg und Hann. Münden

Mehr Züge sollen bis 2025 durch Münden und Speele rollen

Hann. Münden/Staufenberg. Staufenberg und Hann. Münden müssen bis zum Jahr 2025 mit mehr Güterverkehr auf der Schiene rechnen.

Zusätzliche 44 Güterzüge sollen durch die Dreiflüssestadt und Speele rollen.

Die Deutsche Bahnteilt dazu im Internet unter anderem mit: Es ist geplant, im Rahmen des Programms Frankfurt Rhein/Main plus nördlich von Kassel eine Verbindungskurve zwischen den Eisenbahnstrecken Warburg – Kassel und Kassel – Hann. Münden zu bauen. Im Bundesverkehrswegeplan 2030 wurde dieses Vorhaben als sogenannter vordringlicher Bedarf zur Engpassbeseitigung aufgenommen. 

Es entfallen für den Schienengüterverkehr zwischen dem Ruhrgebiet und Halle (Saale) zeit- und kostenintensive Fahrtrichtungswechsel im Rangierbahnhof Kassel. Zur Beseitigung dieses Engpasses wurde das Projekt „Kurve Kassel“ durch das Bundesverkehrsministerium in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen. Ziel sei die Bereitstellung einer weiteren Möglichkeit, den Schienengüterverkehr aus dem Ruhrgebiet in Richtung Ostdeutschland fahren zu lassen. 

Dadurch verkürze sich der Weg zwischen dem Ruhrgebiet und Mitteldeutschland gegenüber der Führung über Hannover um rund 20 Kilometer. Eine exakte Streckenführung steht noch nicht fest. Die Bahn will dabei nach eigenen Angaben schon in dieser frühen Planungsphase mit „Runden Tischen“ über ihre Planungen informieren.

Wann solche Informationen für Staufenberg und Hann. Münden geplant sind, wurde bislang nicht mitgeteilt.

Welche von drei zur Diskussion stehenden Bauvarianten gebaut wird, steht noch nicht fest. Das Vorhaben steht noch ganz am Anfang. 

Rubriklistenbild: © dpa-avis

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