Kulturfest am 3. Oktober

„Münden hilft“ startet: Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern

Hann.Münden. Der Runde Tisch „Münden hilft" hat jetzt die Arbeit aufgenommen. Das Gremium befasst sich mit dem Thema Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern.

Teilgenommen haben neben Bürgermeister Harald Wegener zunächst Vertreter des Landkreises Göttingen, des Polizeikommissariats Hann. Münden, des Diakonisches Werks, des Deutsches Rotes Kreuzes, der Jugendhilfe Südniedersachsen und der Polizeiakademie in Hann. Münden. Ein wichtiger Aspekt war zunächst, die unterschiedlichen Strukturen zu klären, um dem hauptamtlichen und ehrenamtlichen Hilfskräften ebenso wie den ankommenden Flüchtlingen verlässliche Informationen und Wege für eine sichere Ankunft in der Stadt zu ermöglichen, heißt es in einer Mitteilung der Stadt Hann.Münden.

Die städtische Pressesprecherin Julia Bytom: „Grundsätzlich zuständig für die Betreuung der Flüchtlinge und Asylbewerber ist der Landkreis Göttingen, der in Zusammenarbeit mit dem Diakonischen Werk und der Jugendhilfe Südniedersachsen Partner für die Betreuung in Hann. Münden beschäftigt.“

In der Polizeiakademie sind, so berichtet der dortige Studienleiter Jörg Henne, Flüchtlinge „im Rahmen der Erstaufnahme“ untergebracht. Hier sei von Friedland aus mit der Polizeiakademie in Hann. Münden eine weitere Außenstelle für das überfüllte Aufnahmelager in Friedland ausgewählt worden. Hier liegt die Zuständigkeit für die Betreuung bei Bund und Landesbediensteten.

Die Gesprächsrunde war sich einig in der Bewertung, dass es wichtig sei, in einer relativ kleinen Gruppe die notwendigen Entscheidungen abzustimmen und Fakten zu schaffen. In der Stadtverwaltung werde sich Mitarbeiter Gisbert Klockmann mit Unterstützung durch die Pressesprecherin Julia Bytom dem Thema mehr Öffentlichkeit und Information für Hann. Mündener Bürger kümmern, heißt es weiter.

Hannah Mai, im Landkreis zuständig für die „Koordinierungsstelle Migration und Teilhabe“, berichtet von Planungen, mit denen kurzfristig aktuelle Informationsmedien wie Internetseitenauftritt, eine App für neuankommende Flüchtlinge und weiteren Erleichterungen eingerichtet werden sollen. Ehrenamtliche Helfer, aber auch Einrichtungen, die Hilfe benötigen, können sich an Hannah Mai (05 51/ 52 51 58) wenden.

Detlef Büchner vom DRK-Kreisverband berichtet, dass im Augenblick keine weiteren Sachspenden benötigt werden, aber ehrenamtliche Helfer im DRK-Shop für Sortierarbeiten und Kleiderausgabe gerne gesehen seien (0 55 41/7 78 97 97).

Hinweis: Unter diesem Artikel werden nur Kommentare freigeschaltet, die sich ausschließlich mit dem im Text behandelten Aspekt des Flüchtlingsthemas auseinandersetzen.

Rubriklistenbild: © Welch

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.