Ein Container gefüllt

„Münden putzt sich raus“: 200 freiwillige Helfer sammelten Müll

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Sie machten die Stadt sauber: Kinder, Jugendliche und Erwachsene beteiligten sich an der Aktion „Münden putzt sich raus“ und beseitigten die Schmuddelecken in der Stadt.

Hann. Münden. Rund 200 freiwillige Helfer beteiligten sich am Samstag an der Aktion „Münden putzt sich raus" in der Kernstadt und in den Ortsteilen.

Altreifen mit und ohne Felgen von Autos und Traktoren, zwölf alte Ackergeräte, Plastik, Papier, Glas, ein großer Bilderrahmen mit leichtbekleideten Damen und ein Wecker der geklingelt hat, als der Sack in den Container plumpste - all das und noch viel mehr waren Fundstücke der Stadtreinigungsaktion „Münden putzt sich raus“ am Samstag in der Dreiflüssestadt. Mit rund elf Kubikmetern war ein Container fast voll.

200 freiwillige Helfer beteiligten sich an der Aktion in der Kernstadt und den Ortsteilen, die bis zur Mittagszeit in den verschiedenen Bereichen aufräumten.

Bürgermeister Harald Wegener sprach den Freiwilligen zu Beginn ein Dankeschön aus. Ebenso dankte er den jugendlichen unbegleiteten Flüchtlingen, die sich beteiligt hatten. Sie würden Gesicht zeigen, dass Hann. Münden ihnen etwas bedeute.

Organisiert wurde die Aktion wieder von der die städtischen Agenda-Beauftragten Julia Bytom, unterstützt vom Umweltamt des Landkreises Göttingen (zuständig für die Entsorgung des Mülls in der Landschaft aus den Ortschaften) und den Kommunalen Diensten Münden (KDM), die den Müll in der Kernstadt entsorgten.

Die Ortschaften Hemeln und Hedemünden haben bereits vor einer Woche die Reinigungsaktion gestartet. Am Freitagvormittag waren die jüngsten Helfer der Awo-Kindertagesstätte auf dem Spielplatz in den Wallanlagen unterwegs und die Bürgertreff-Schulkinder haben am Freitag den Spielplatz „Hinter der Stadtmauer“ von Müll befreit. Der Tierschutzverein hat den Hundespaziergang am Sonntag dazu genutzt, um Müll an den Wegrändern einzusammeln.

Die Teilnehmer

Dabei waren Mitglieder des Vereins der Fischfreunde und der Fischereigenossenschaft, sie reinigten die Flussufer und versorgten im Vereinsheim Speckstraße die Helfer mit Getränken und Gegrilltem.

Mitglieder des Bürgertreffs beseitigten den Müll unter der Pionierbrücke. Die des Fördervereins Altstadt hatten sich zusammen mit Mündens Bürgermeister an der Alten Werrabrücke und dem Blume-Parkplatz betätigt. Sie befreiten Mauern und das Pflaster von Unkraut und kratzten Kaugummis und Zigarettenkippen zwischen den Steinen raus.

In Gimte kümmerten sich die beiden Sportvereine um die Schmuddelecken. Der Mündener Ruder-Verein nahm den Bereich rund um das Vereinsgelände in Angriff. Die S-Jugend Werder Münden kümmerte sich um die Reinigung des Trainingsgeländes Rattwerder. Die THW-Jugend mit Betreuern reinigte Wiesenflächen auf dem Tanzwerder. Außerdem holten die THW-Helfer der Ortsgruppe Münden mit ihren Fahrzeugen die Müllsäcke in der Kernstadt und den Ortschaften an den Sammelstellen ab. Mit dabei auch die Initiative „Ein Münden“, die Jugendhilfe Südniedersachsen mit jungen unbegleiteten Flüchtlingen, die sich tatkräftig an der Aktion beteiligt haben. Sie reinigten mit ihren Betreuern unter anderem den Bereich vor dem ehemaligen Vereinskrankenhaus in der Burckhardtstraße, das als künftige Flüchtlingsunterkunft vorgesehen ist.

Die Kinder-Feuerwehr und Feuerwehrjugend sowie die Ortsfeuerwehr Volkmarshausen nahm sich des Radweges Schedetal und des Bereiches rund um die Tennisplätze an. Außerdem machten Ratsmitglieder, Umweltpfleger und viele freiwillige Mitmacher jeden Alters mit.

In Lippoldshausen wird die Reinigungsaktion alle zwei Jahre veranstaltet. Am Samstag waren, unter Federführung des Heimat- und Kulturvereins, die Kinder-, Jugend- und aktive Feuerwehr sowie Kameraden des Feuerwehrvereins, Mitglieder der örtlichen Vereine und Menschen aus dem Ort dabei. Neben Müllsammeln haben die Lippoldshäuser die Straßennamenschilder gereingt.

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