Licht-an-Party

Münden im Glanz: Startschuss für Lichtinstallation des Weihnachtsmarktes

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Lichtteppich: Vorweihnachtliche Atmosphäre soll der von der Tillyschanze projizierte Laserstrahl beim Mündener Weihnachtsmarkt vermitteln. Das kleine Foto stammt aus einem der früheren Weihnachtsmärkte auf dem Kirchplatz.

Hann. Münden. Mit einer Licht-an-Party wird am Freitag, 27. November, der Startschuss fallen für die Lichtinstallation des Mündener Weihnachtsmarktes.

Die städtische Wirtschaftsförderungsgesellschaft WWS werde gemeinsam mit der Stadtverwaltung und der Mündener Gilde die Auftaktveranstaltung organisieren, berichtet WWS-Geschäftsführer Rolf Bilstein.

Diese und anderen gemeinsame Adventsaktionen sind Thema des Runden Tisches Einzelhandel, zu dem die WWS für Donnerstag, 29. Oktober, in das Café Aegidius einlädt. Beginn ist um 19 Uhr.

Von dem Beleuchtungskonzept, das die WWS gemeinsam mit Jürgen Plotz von der Firma Arflow erarbeitet hat, verspricht sich Bilstein eine Bereicherung des Mündener Weihnachtsmarkts. Zusammen mit Heinz-Peter Schwarze und Marco Hepe von der Schutz- und Fördergemeinschaft sei am vorigen Samstagabend die Lichtinstallation von der Tillyschanze erfolgreich getestet worden.

Es habe sich gezeigt, dass die Laserstrahlen bis zum Kirchplatz reichen und die Dächer punktgenau beleuchten, aber niemanden blenden. Bilstein: „Der Laser wird von der Tillyschanze aus weit sichtbar wie ein Fingerzeig auf den Weihnachtsmarkt in der Altstadt deuten, um die Menschen in die Innenstadt zu ziehen.“ Gemeinsam mit der Adventskerze auf dem Natermann-Turm und der ohnehin schon beleuchteten Tillyschanze werde so ein Licht-Ensemble geschaffen, das eine unvergessliche Inszenierung biete, ist Bilstein überzeugt.

Bei der Flugsicherung in Wolfenbüttel sei die Lichtinstallation angemeldet worden, die Behörde habe keine Bedenken wegen des Flugverkehrs, so die WWS.

Ebenso störten die Lichtstrahlen an der Tillyschanze auch nicht die in den Gemäuern des Aussichtsturmes beheimateten Fledermäuse. Das habe der regionale Fledermausexperte des Naturschutzbundes, Hans-Joachim Haberstock, nach Rücksprache bestätigt.

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