Mündener Dritter bei Deutscher Hirschrufer-Meisterschaft

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Andreas Töpfer aus Hann. Münden wurde Dritter bei der deutschen Meisterschaft der Hirschrufer in den Westfalenhallen Dortmund.

Dortmund/Hann. Münden. Andreas Töpfer aus Hann. Münden ist am Freitag bei der Deutschen Meisterschaft der Hirschrufer auf der Messe Jagd und Hund in Dortmund Dritter geworden, teilt der Veranstalter mit.

Sieger wurde der Niedersachse Hans-Günter Schärf, Bürgermeister a.D., aus St. Andreasberg. Vize-Meister im Hirschrufen wurde Tasso Wolzenburg aus Bad Laasphe, Nordrhein-Westfalen.

Der ehemalige Deutsche Meister Andreas Töpfer aus Hann. Münden wurde auf den dritten Platz verwiesen. Die drei Sieger haben sich damit für die Europameisterschaft im Hirschrufen qualifiziert, die am 28. Mai 2016 in Keszthely, Ungarn, ausgetragen wird.

Immer weiter nach vorn kämpfe sich dabei Dortmunds einzige Hirschruferin, Hildegard Zervos (NRW). Sie landete in diesem Jahr, gemeinsam mit „Altmeister“ Immo Ortlepp (Niedersachsen), auf einem guten 6. Platz.

18 Teilnehmer aus sechs Bundesländern waren beim Wettbewerb vertreten: aus NRW, Niedersachsen, Bayern, Brandenburg, Rheinland-Pfalz und Hessen.

Die Lock- und Rufjagd gehöre seit Jahrhunderten zum jagdlichen Handwerk. Ziel der Lautnachahmung sei es, während der Brunftzeit des Rotwildes dem „Platzhirsch“ auf dem Brunftplatz einen Nebenbuhler vorzutäuschen, damit er aus der Deckung tritt und so vom erfahrenen Jäger besser beurteilt werden könne. Speziell bearbeitete Ochsenhörner, Tritonschneckengehäuse, Glaszylinder, das Heracleumrohr (der hohle Stängel des Riesenbärenklau) sowie eine Reihe von künstlich hergestellten Instrumenten dienten dabei der Ton-Verstärkung, heißt es in der Pressemitteilung weiter. 

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