Gartenparadiese

Mündener Ehepaar setzt auf Deko-Elemente im Grünen

Der Mini-Weserstein ist eines von vielen dekorativen Elementen in den Beeten von Mario und Petra Beuermann.
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Der Mini-Weserstein ist eines von vielen dekorativen Elementen in den Beeten von Mario und Petra Beuermann.

Besonders seit der Coronakrise steht der eigene Garten wieder hoch im Kurs. Wir stellen einige dieser Gartenparadiese in der Region vor. Heute: der Garten von Petra und Mario Beuermann.

Hann. Münden – „Von jedem Sitzplatz aus hat man andere Dinge, an denen sich das Auge erfreut“, sagt Mario Beuermann (51), und setzt sich auf seinen persönlichen Lieblingsplatz im eigenen Garten. Sitzmöglichkeiten gibt es im Garten des Mündener Ehepaares Beuermann reichlich. Bänke, ein Tisch mit zwei Stühlen, die von Rosen überwachsen werden und eine mittelalterlich anmutende Feuerstelle mit rudimentären Steinbänken.

„Es gibt für jede Jahreszeit den optimalen Platz“, sagt Petra Beuermann (47). So könne man im Frühjahr oder Herbst die Sonne genießen und Sommer eher die Schattenplätze aufsuchen. Außerdem entdecke man die immer wieder eingestreuten Dekorationen erst, wenn man in Ruhe den Blick vom jeweiligen Sitzplatz schweifen lässt.

So haben die Beuermanns einen eigenen kleinen Weserstein im Garten stehen: „Selbst gemacht“, sagt Petra Beuermann und zeigt auf ihren Mann.

Lilafarbene Lupinen umgeben die Sitzmöglichkeiten im Garten. Der Kübel auf dem rechten Bild bekommt eine Frisur aus Gräsern.

Ein Blickfang in jeder Ecke

Auch die ein oder andere Statue erblickt man in den Beeten. „Blumentöpfe mit Gesichtern ist eine unserer Leidenschaften“, sagt Petra Beuermann.

Auch alles andere in dem Garten ist selbst geplant und dann angelegt, gebaut oder geschreinert worden. Die Beete, die Bänke sowie die vier Brunnen, die für ein wohliges Plätschern sorgen. „Aber natürlich nicht ganz allein. Ich habe einen Freund vom Fach, der hilft uns dabei, wenn wir neue Ideen haben.“

Der Mini-Weserstein ist eines von vielen dekorativen Elementen in den Beeten von Mario und Petra Beuermann.

Seit 2008 sei jeden Winter eine oder mehrere neue Projekte entstanden, die dann frühjahrs umgesetzt werden. Fertig sei ein Garten natürlich nie, wie die Beuermanns sagen, doch größere Bauarbeiten stünden erst einmal nicht mehr an. Das Ehepaar überlässt in ihrem Garten nichts dem Zufall.

Bienenfreundliche Blumen während der ganzen Saison

„Wir haben die Beete so bepflanzt, dass es von Frühjahr bis in den Herbst hinein blüht“, sagt Mario Beuermann. „Außerdem haben wir größtenteils offen-blühende Blumen, an die die Bienen am besten herankommen.“ Mittlerweile sind die Beete in dem mehr als 500 Quadratmeter großen Garten so dicht mit den gewünschten Pflanzen bewachsen, dass Unkraut kaum noch Platz finde. Das spare Zeit bei der Gartenpflege. „Täglich brauchen wir schon so 30 bis 45 Minuten, um alles in Schuss zu halten“, sagt das Ehepaar.

Der vergangene Winter habe auch bei den Beuermanns seine Spuren hinterlassen. Im Hochbeet mit Kräutern für den Eigenbedarf schafften es nicht alle Pflanzen in den Frühling. „Der sonst so robuste Rosmarin ist leider eingegangen und wir mussten ihn ersetzen“, nennt Mario Beuermann ein Beispiel.

Mario Beuermann mit seinem Kräuterbeet.

Dennoch: „Es sind alle Kräuter vertreten, die man für ein Salatdressing braucht“, sagt Petra Beuermann. Ein paar Pflanzen haben es den Beuermanns besonders angetan: Rosen, Lupinen und Zier-Ahorn. Viele verschiedene Arten dieser Pflanzen verteilen sich im Garten der Beuermanns. Und auch Vielfalt ist ihnen wichtig: „Rund 20 verschiedene Baumarten haben wir“, sagt der 51-jährige Hobby-Gärtner.

Neben den verschiedenen Zier-Ahornen sind die Beuermann besonders stolz auf ihren Blauglockenbaum. „Wie der Name schon vermuten lässt, blüht der Baum eigentlich mit vielen großen blauen Blüten.“ Doch diese bleiben dieses Jahr aus. „Auch hier war der Frost zu viel“, sagt Mario Beuermann. (William Abu El-Qumssan)

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