Reden von Adolf Hitler gehört

Mündener hetzt gegen ausländische Hausbewohner und greift Polizei an

Hann. Münden. Weil er ausländische Hausbewohner durch volksverhetzende Parolen beleidigt und in seiner Wohnung lautstark Reden von Adolf Hitler gehört haben soll, ermittelt die Polizei.

Die Ermittlungen in dem Fall werden beim Staatsschutzkommissariat in Göttingen geführt.

Am vergangenen Freitag gegen 22.45 Uhr hatte eine Bewohnerin eines Mehrparteienwohnhauses im Stadtgebiet von Münden die Polizei alarmiert, weil der 38-Jährige gegen die Wohnungstür der Mitbewohner geschlagen und dabei mehrfach volksverhetzende Parolen geschrien haben soll, erklärt Polizeisprecherin Jasmin Kaatz. Darüber hinaus seien von dem Mündener nach derzeitigen Erkenntnissen neben Musik mit nationalsozialistischen Texten auch Hilter-Reden so lautstark abgespielt worden, „dass die Nachbarn dies mitanhören mussten beziehungsweise konnten“. Danach rückte die Polizei aus.

Als der eventuell unter Alkohol- und auch unter Drogeneinfluss stehende 38-Jährige in Gewahrsam genommen werden sollte, setzte er sich körperlich zur Wehr, trat um sich und versuchte, die eingesetzten Beamten anzuspucken, so Kaatz. Der Mündener wurde überwältigt und anschließend zum Polizeidienstgebäude nach Göttingen gebracht. (awe)

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