Hervorragendes Zeugnis

Mündener Joshua Bunz-Ebsen in US-Wissenschafts-Camp

+
Begeisterung für die Wissenschaft: Joshua Bunz-Ebsen. 

Hann. Münden. Der 14-jährige Joshua Bunz-Ebsen vom Mündener Grotefend-Gymnasium war kürzlich an der University of Colorado in Denver, USA.

Zwei Wochen Amerika. Für die meisten Jugendlichen ein Traum, der weit weg zu sein scheint. Auch für den 14-jährigen Joshua Bunz-Ebsen. Doch für ihn wurde dieser Traum wahr. Er durfte vor kurzem an einem Wissenschafts-Camp an der renommierten University of Colorado im Bundesstaat Denver teilnehmen.

Zusammen mit neun weiteren deutschen Schülern und fünf sowohl aus Indien als auch aus den USA hatte sich Joshua im Auswahlverfahren für die wenigen begehrten Plätze des Stipendiums der Bayer-Stiftung durchgesetzt und wurde von einer Expertenjury als naturwissenschaftlich besonders begabt eingestuft. In allen Fächern, außer in Kunst, hatte der Schüler des Grotefend-Gymnasiums die Bestnote eins in seinem letzten Zeugnis.

Alle naturwissenschaftlichen Fächer gehören schon immer zu den Lieblingsfächern des 14-Jährigen. Darum kam das Wissenschaftscamp für den Schüler wie gerufen.

Gutes Training

Unter anderem gehörte ein einseitiges Essay mit dem Thema „Die Rolle der Forschung für Medizin und Gesellschaft, verfasst in englischer Sprache, zur Bewerbung. Ein gutes Training, denn der gesamte Unterricht in Amerika fand ebenfalls auf Englisch statt. Durch das Angebot der Bayer Science und Education Foundation sollen naturwissenschaftliche Talente wie Joshua für den medizinischen Fortschritt begeistert und international vernetzt werden.

Erster Flug

Zum Seminar gehörten Unterrichtseinheiten zum Thema Anatomie, der Nachbau des menschlichen Körpers aus Ton, Museumsbesuche und Experimente im Höhengebirge. Es war für Joshua nicht nur die erste Reise ohne seine Familie, sondern auch sein erster Flug. „Alles war sehr aufregend“, erinnert er sich. Über die verschiedenen Projekte der Schüler wurden Videodokumentationen erstellt und die Familien zuhause mit Fotos auf dem Laufenden gehalten. Täglich wurde studiert, mal im Hörsaal, mal in der Natur.

In Forschung arbeiten

Beruflich, das weiß Joshua schon lange, will er später in der aktiven Forschung arbeiten. Die zwei Wochen im amerikanischen Wissenschafts-Camp haben haben ihn in seinem Vorhaben nur weiter bestärkt.

„Ich fand es toll, in den Ferien zu lernen und meine Zeit mit anderen Jugendlichen zu verbringen, die am Thema Forschung und Medizin genauso interessiert sind wie ich“, so der Schüler, der sich sicher ist, die beeindruckende Zeit im Camp und die Wanderungen durch die Rocky Mountains nie zu vergessen. (zwh)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.