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Mündener Kanu-Club übergibt Spende an Rock for Tolerance für Tafel und Ukraine

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Von: Jens Döll

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Übergabe: (von links) Reiner Cohrs, Vorstandsvorsitzender des Mündener Kanu-Clubs, Marco Hepe, Rock for Tolerance und Holger Stemmer, Mündener Kanu-Club.
Übergabe: (von links) Reiner Cohrs, Vorstandsvorsitzender des Mündener Kanu-Clubs, Marco Hepe, Rock for Tolerance und Holger Stemmer, Mündener Kanu-Club. © Heike Piekatz/nh

Feiern und für den guten Zweck Spenden sammeln. Das haben der Mündener Kanu-Club und seine Gäste getan.

Hann. Münden – „Zu den Veranstaltungen Osterfeuer und Wesermarathon kommen stets viele Besucherinnen und Besucher auf das Gelände des Mündener Kanu-Clubs“, berichtet Robert Maaßen, Vorsitzender des Mündener Vereins Rock for Tolerance.

Diesem hat nämlich der Kanu-Club die Spenden für die Menschen in der Ukraine übergeben, die bei den genannten Veranstaltungen gesammelt wurden.

20 200 Euro sind zusammengekommen

Das Geld konnte in eine Tonne in den Nationalfarben der Ukraine, blau und gelb, eingeworfen werden. Vorstandsvorsitzender Reiner Cohrs übergab den gesammelten Betrag von 600 Euro an Marco Hepe von Rock for Tolerance. „Insgesamt sind somit 20 200 Euro zusammengekommen“, schreibt Maaßen weiter.

Diese Summe wurde seit Beginn der Sammelaktion von Rock for Tolerance, kurz nach Kriegsausbruch im Februar, gesammelt.

„Wir haben aus diesem Topf bereits die Transportkosten von 2300 Euro für einen Hilfskonvoi des ASB an die polnisch-ukrainische Grenze übernommen und die Suppenküche in Kiew unterstützt“, erläutert Hepe. Ferner sorgte der gemeinnützige Verein drei Mal für die Beleuchtung des Mündener Rathauses anlässlich der immer montags stattfindenden Friedensdemo.

Ukraineabend am 22. Juni im Geschwister-Scholl-Haus

Zudem soll mit dem Geld auch die Tafel in Münden unterstützt werden. Diese musste wegen des großen Andrangs die Versorgung rationieren. „Für 2500 Euro wollen wir haltbare Lebensmittel kaufen“, so Hepe. Außerdem soll einen Ukraineabend am 22. Juni im Geschwister-Scholl-Haus gestaltet werden, zusammen mit Geflüchteten und allen, die sich für sie einsetzen und engagieren. Sie seien offen für weitere Hilfsprojekte zur Unterstützung der Ukraine vor Ort. (Jens Döll)

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