Das Licht auf der Brücke wird erneuert

Mündener Mühlenbrücke wird gesperrt

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Der Fußweg über die Fulda: Über die Mühlenbrücke in Hann. Münden gehen täglich Hunderte von Menschen. Der Parkplatz Tanzwerder ist auch während der Brückenarbeiten befahrbar. 

Hann. Münden. Der Gang über die Mühlenbrücke in Hann. Münden bedeutet entweder „Herzlich Willkommen“ in der Dreiflüssestadt oder „Auf Wiedersehen“. Die Verbindung zum Tanzwerder, dem großen Parkplatz am Weserstein, wird täglich von hunderten Menschen genutzt. 

Nun wird sie gesperrt, von Montag, 30. Oktober, bis voraussichtlich Freitag, 3. November. Am Reformationstag, 31. Oktober, ist die Brücke aber begehbar.

Warum wird gesperrt?

Die Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM) erneuern die Beleuchtung der Brücke. Alte Leuchtstoffröhren werden nach Angaben des Technischen Leiters Stefan Beer durch neue LED-Spots ersetzt.

Welche Alternative gibt es?

Der Tanzwerder ist daher während der auf der Mühlenbrücke stattfindenden Arbeiten für Fußgänger nur über die Löwenbrücke erreichbar.

Wann war der Brückenbau?

Die Planung, der Bau und Fertigstellung der Mühlenbrücke geht in das Jahr 1978 zurück. Ende Juli 1978 fing das Projekt an, abgeschlossen war es Ende des Jahres.

Was war früher?

Anfangs diente als Überführung zum Tanzwerder ein „Eiserner Steg“, gebaut 1888. Anfang der 1970er-Jahre begann einer der Schwerpunkte der städtebaulichen Gestaltung in Münden. Den Anfang machte das Altstadt-Sanierungsgebiet Kasseler Schlagd. Die Umgestaltung erforderte zuerst den Wegfall der alten Mündener Mühle. Dieses Bauwerk stand in etwa dort, wo heute das Wasserkraftwerk und die Mühlenbrücke stehen, heißt es im Mündener Stadtarchiv. Bis circa 1975 stand die Mündener Mühle noch. Als Ersatz für den nicht mehr begehbaren „Eisernen Steg“ wurde schließlich die neue Mühlenbrücke anlässlich der Altstadtsanierung geplant. 

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