Zahl der Straftaten ist leicht gesunken

Mündener Polizeichef Weber: Wir leben in einer sicheren Region

Manfred Weber

Altkreis Münden. Die Zahl der Straftaten im Altkreis Münden ist im vergangegen Jahr leicht gesunken. Das dortige Polizeikommissariat hat 2006 Fälle registriert, wie der Erste Hauptkommissar Manfred Weber mitteilt.

2014 waren es den Angaben zufolge 88 Taten mehr. Im gesamten Landkreis mit der Stadt Göttingen war die Zahl auf 21.825 Taten gestiegen, das sind fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die Ermittler sind für Hann.Münden, die Samtgemeinde Dransfeld und Staufenberg zuständig.

Aktualisiert um 15.20 Uhr

Die Zahlen belegten eine der geringsten Kriminalitätsbelastungen des Landes Niedersachsen. Man lebe im Altkreis weiterhin in einer sicheren Region, so Weber. „Die Freude über diese geringe Kriminalitätsbelastung wird durch die Steigerung der Zahlen bei den Raubdelikten und räuberischer Erpressung von zehn im Jahr 2014 auf 19 getrübt“, sagt Kommissariatsleiter Weber.

Kopfzerbrechen bereitete den Ordnungshüter auch der Anstiueg bei den Wohungseinbrüchen. Gerade in Autobahnnähe, etwa in Staufenberg, ist es zu einem Anstieg gekommen. Die Polizeiinspektion Göttingen hatte vor wenigen Wochen einen Anstieg der Einbrüche in Stadt und Landkreis Göttingen von über 50 Prozent gegenüber 2014 gemeldet - das waren 513 Taten. 53 dieser Taten wurden im Altkreis begangen.

Auch die Anzahl der Körperverletzungen in den drei Altkreis-Kommunen ist von 220 (2014) auf 256 im Jahr 2015 gestiegen. Damit sei das Niveau von 2013 mit 251 Taten wieder erreicht. Weber: „Hierzu muss festgestellt werden, dass in einer nicht geringen Anzahl begangener Körperverletzungen auch Alkohol im Spiel war und die erlittenen Verletzungen der Opfer mitunter erheblich sind.“ Die Zahl der Diebstähle ging von 585 (2014) auf 561 zurück.

Auf die Kommunen verteilen sich die Zahlen der Gesamtzahlen der Straftaten wie folgt:

• Stadt Hann. Münden: 1380, (2014: 1419)

• Samtgemeinde Dransfeld 291 (284)

• Gemeinde Staufenberg 335 (392).

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