Mündener SPD-Vorsitzende Surup: In Hannover auf Finanznot hinweisen

Gudrun Surup

Hann.Münden. Die Stadt Hann.Münden erhält 1,2 Millionen Euro aus dem Sonderinvestitionsprogramm des Bundes.

„Die finanzielle Hilfe ist ein Schritt in die richtige Richtung, denn ohne Sonderhilfen kann die Stadt Münden ihre Problemlagen aus eigener Kraft nicht beseitigen.“ Das erklärt die SPD- Ortsvereinsvorsitzende Gudrun Surup: „Das Geld muss jetzt für dringende Bauerhaltungsmaßnahmen des Mündener Rathauses eingesetzt werden.“

Jedoch müsste weiteres Geld des Bundes „für unser Rathaus aus Denkmalschutzmitteln möglich werden“. Die Bundestagsabgeordneten Thomas Oppermann und Fritz Günzler seien aufgefordert, weitere Fördermöglichkeiten aufzuzeigen und sich für die Fachwerkstadt einzusetzen.

Weil kommt nach Münden

Hann. Münden benötige deutlich mehr Hilfe, insbesondere auch vom Land. Der SPD- Landtagsabgeordnete Ronald Schminke habe inzwischen bei Ministerpräsident Stephan Weil Mitte September ein Gespräch organisiert. Daran werde auch Bürgermeister Wegener teilnehmen. Es gehe ausschließlich darum, in Hannover die akute Finanznot der Stadt deutlich zu machen, um Sonderhilfen und Zuschüsse für die Rathaussanierung und für Bonaforth, dort hat der Schimmelpilz das Dorfgemeinschaftshaus lahm gelegt, einzuwerben.

Ministerpräsident Stephan Weil werde am 4. November auf Einladung des Landtagsabgeordneten Schminke in Hann. Münden sein und persönlich das Rathaus und andere Brennpunkte der Stadt in Augenschein nehmen.

Surup forderte angesichts der dramatischen Finanzlage der Stadt mehr Gemeinsamkeit aller politischen Akteure vor Ort ein. Dringliche Bedarfe müssten auch gemeinsam mit einer Stimme vertreten werden, um zum Erfolg zu kommen, erklärte die SPD - Vorsitzende.

Mit einer Stimme sprechen

Surup: „Wir müssen unser Rathaus vor dem Verfall retten, wir haben enorme Sanierungen an den Schlagden unserer Flüsse zu leisten und wir wollen möglichst zeitnah Bonaforth weiter helfen. Natürlich sprechen wir auch den politischen Mitbewerbern diese Zielsetzung nicht ab. Wenn wir allerdings erfolgreich Finanzmittel bei Land, Bund und beim Landkreis einwerben wollen, ist es unabdingbar, auch mit einer Stimme zu sprechen.“

Die SPD-Vorsitzende regt weiter an, dass die Stadtverwaltung einen Antrag an den Landkreis über Sonderfördermittel zur Rathaussanierung stellt. Der Landtagsabgeordnete habe vorgeschlagen, unter Beteiligung des Südniedersachsenbüros weitere Mittel aus EU-Töpfen für die Rathaussanierung zu beantragen. Auch die Bundestagsabgeordneten seien jetzt aufgefordert, in Berlin weitere Denkmalschutzmittel aufzustöbern.

Surup: „Wenn Bürgermeister Wegener und der Landtagsabgeordnete Schminke vorab die Fördermöglichkeiten in Hannover besprechen und alle Beteiligten zupacken, werden wir erfolgreich Geld für unsere Sanierungsfälle einwerben.“

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