Gedenkstein erinnert an Mündens große grüne Tradition

+
Feierstunde zur Enthüllung des Gedenksteins: Unser Bild zeigt Dr. Carl-Gustav Freiherr von Hahn von der Forstakademischen Vereinigung Feldjäger, den Vorsitzenden des Heimat- und Geschichtsvereins Sydekum zu Münden, Wulf Richter (2.v.re. ), und Bürgermeister Harald Wegener (re.).

Hann. Münden. Der Heimat- und Geschichtsverein Sydekum erinnert mit einem Gedenkstein an die Zeit Königlich Preußischen Forstakademie und späteren Forstlichen Hochschule zu Münden.

Er soll Erinnerungen wachrufen und erhalten, an eine Zeit, in der die „Grüne Farbe“ des Forsts in Münden hoch angesehen und verwurzelt war. Am Samstag enthüllte der Heimat- und Geschichtsverein Sydekum einen Gedenkstein zu Erinnerung an die Königlich Preußische Forstakademie und spätere Forstliche Hochschule zu Münden.

Der Stein steht in den Wallanlagen, in der Nähe des Spielplatzes, am Fußweg, der die Friedrich-Ludwig-Jahn Straße mit der Wilhelmstraße verbindet. Denn hier stand bis 1970 die Forstliche Hochschule.

Mit dem Gedenkstein möchte der Heimat- und Geschichtsverein dafür sorgen, dass die über einhundertjährige Geschichte einer bedeutenden Institution der Forstakademie, später Forsthochschule und Forstliche Fakultät der Universität Göttingen, nicht in Vergessenheit gerät.

„Mit dieser gelungenen Tafel auf dem sorgfältig ausgewählten Stein haben wir ein Stück der Geschichte unserer Stadt zurückgewonnen“, sagte Hann. Mündens Bürgermeister Harald Wegener.

Die Tafel am Gedenkstein: Mit Text und Bild erinnert der Stein an die forstliche Tradition der Stadt. Hann. Münden.

„Das Bestreben unseres Vereins ist es, mit Erinnerungstafeln zu erreichen, dass in unserer alten und ehrwürdigen Stadt Münden ihre historisch wertvollen Bauwerke und die für die Entwicklung der Stadt herausragenden Plätze die notwendige Beachtung finden oder ihre frühere Bedeutung nicht in Vergessenheit geraten“, sagte Wulf Richter, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Sydekum.

Er bedankte sich auch im Namen des Vereins bei der Verwaltung der Stadt Münden, die die Genehmigung für das Aufstellen des Steins erteilt hatte, sowie dem Lions Club Hann. Münden und den fünf Verbindungen des Mündener Convents, die das Projekt von Beginn an, auch finanziell, unterstützt und begleitet hätten. „Mein persönlicher Dank gilt vor allem meinem Vorstand, wobei ich ausdrücklich meinen Vorstandskollegen Martin Czichelski hervorheben möchte, der unermüdlich und umsichtig für dieses Projekt gekämpft und gearbeitet hat“, betonte Richter.

Musikalisch begleitet wurde die Enthüllung des Gedenksteins von den Jagdhornbläsern der Jägerschaft Münden. (zwh)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.